Rund um die Uhr bereit

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Bestens ausgestattet: Stefan Vock (vorn) und Gerd Benthin vom ASB Habichtswald in einem der Rettungswagen. In ihrem Job gilt: „Jede Sekunde zählt.“

Ehlen. Da staunte Habichtswalds Bürgermeister Thomas Raue nicht schlecht: Nach dem HNA-Bericht über die Einführung des Systems Helfer vor Ort in Naumburg meldeten sich Bewohner seiner Gemeinde, und fragten, wie gut es denn in Habichtswald mit der Erstversorgung in Notfällen bestellt sei.

Hintergrund: Die Helfer vor Ort sind ehrenamtliche Sanitätskräfte des Roten Kreuzes, die in Notfällen bis zum Eintreffen von Arzt und Sanitätsdienst medizinische Ersthilfe leisten.

Gestaunt habe er deswegen, so Raue, weil in Habichtswald-Ehlen eine der drei Rettungswachen im Altkreis steht. Die anderen beiden sind in Wolfhagen (DRK) und Balhorn (ebenfalls ASB). Zwei moderne, optimal ausgestattete Rettungswagen - jeder hat einen Wert von rund 120 000 Euro - stehen in der Garage der ASB-Rettungswache im Oderweg. Einer ist rund um die Uhr besetzt, der zweite von 9.15 Uhr bis 14.30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 11.45 bis 18 Uhr erklärte Michael Görner, Geschäftsführer des ASB-Regionalverbandes Kassel-Nordhessen, gestern bei einem Besuch des Bürgermeisters.

Eine Schnelle Einsatzgruppe, zu der fünf ehrenamtliche und zwei hauptamtliche Rettungskräfte des ASB gehören und die mit Meldeempfängern ausgestattet sind, kann bei Bedarf für den zweiten Wagen außerhalb der Bereitschaftszeit kurzfristig eine Besatzung stellen.

Insgesamt arbeiten für den ASB Ehlen zwölf hauptamtliche Kräfte im Rettungsdienst. „Wir sind in Habichtswald in Sachen Rettungsdienst perfekt abgedeckt“, laute seine Botschaft an die besorgten Bürger nach dem Besuch der Rettungswache, sagte Bürgermeister Thomas Raue.

Quelle: HNA

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