Immer dem Kleeblatt nach

Rundwanderweg um Körle eröffnet am 1. Mai

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Diese Schilder weisen den Weg: Das rote vierblättrige Kleeblatt mit Pfeil ist Symbol für die Strecke, die alle Ortsteile von Körle miteinander verbindet.

Körle. Schon vor mehr als einem Jahr wurde ein erster Entwurf für einen Wanderweg rund um Körle vorgestellt - dann hörte man lange nichts mehr von der Idee. Doch jetzt wird es ernst:

Am 1. Mai kann man die 21 Kilometer lange Strecke bei einem Wander- und Nordic-Walking-Tag erkunden.

Bis dahin haben die Organisatoren - im Wesentlichen sind das der laufbegeisterte Körler Jens Nägel und Bürgermeister Mario Gerhold - noch einiges zu tun: eine feuchte Stelle auf dem Weg müssen sie noch beseitigen, außerdem fehlen an vielen Stellen noch die Markierungen.

Symbol für den Rundwanderweg ist ein rotes, vierblättriges Kleeblatt mit einem Pfeil darin. Auf Metallplatten aufgebracht, wird das Kleeblatt Wanderern den richtigen Weg weisen.

Die meisten Wanderwege rund um Körle gab es vorher schon. Neu ist aber, dass alle Wege zu einer Rundstrecke verbunden wurden. Dazu mussten einige zugewucherte Wege freigeschlagen werden. Die Kosten hierfür beliefen sich auf ein paar Hundert Euro - auch dank Jens Nägel, der sich ehrenamtlich für den Rundwanderweg engagiert hat. "Ich habe die Stunden nicht gezählt, die ich in die Vorbereitung gesteckt habe", sagt er.

Die Strecke, die Nägel ursprünglich vorgeschlagen hatte, wurde abgeändert: Eigentlich sollte der Start- und Zielpunkt am Rathaus in Körle liegen, nun wurde stattdessen der Bahnhof ausgewählt.

Der Rundwanderweg führt von Körle nach Empfershausen, dann parallel der ICE-Strecke Richtung Nordwest, hinunter nach Wagenfurth und über Lobenhausen zurück nach Körle. An vier Aussichtspunkten kommen die Wanderer unterwegs vorbei. Von dort aus können sie den Blick bis zu Meißner, Eisenberg und Kellerwald schweifen lassen. Gutes Schuhwerk ist auf der Strecke Pflicht, auch einige Steigungen müssen gemeistert werden.

"Wir wollen die Leute animieren, vor der Haustür zu wandern", erklärt Bürgermeister Gerhold. Künftig seien auch Aktionen wie Geocaching auf der Strecke denkbar. Zunächst einmal wollen die Organisatoren aber abwarten, wie der Rundwanderweg bei der Eröffnung am 1. Mai angenommen wird.

Quelle: HNA

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