Mehr als 100 Motorräder waren dabei

Saisonabschluss der Biker: Motorradfreunde Leimsfeld veranstalteten Korso

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Schwere Maschinen: Mehr als 100 Biker nahmen zum Saisonabschluss am Korso der Bikerfreunde Leimsfeld teil. Die Strecke führte durch den Knüll. 

Leimsfeld. Der von den Motorradfreunden Leimsfeld (MFL) „Ghostdriver“ im Herbst organisierte Korso mit anschließendem Gedenkgottesdienst gehört für viele Biker am Ende der Zweiradsaison einfach dazu.

Ganz nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung, machten sich am Samstagnachmittag wieder zahlreiche Motorradfahrer auf den von Korsoleiter Matthias Probst ausgearbeiteten fünfzig Kilometer langen Rundkurs.

Es seien diesmal genau 101 Maschinen, sagten der zwölfjährige Erik Hucke und der zehnjährige Lukas Meier, nachdem der letzte Kradfahrer Richtung Schönborn abgebogen war. Dem Ergebnis der Jungs konnte man getrost vertrauen - beide sind buchstäblich alte Hasen im Motorrad-Zählgeschäft und widmen sich bereits seit ein paar Jahren der statistischen Erfassung der Teilnehmer.

Der beliebte Korso führte die Motorrad-, Trike- und Quadfahrer von Leimsfeld über Obergrenzebach, Remsfeld, Schwarzenborn und wieder zurück. Durch eine kurzfristig zwischen Großropperhausen und Obergrenzebach eingerichtete Baustelle habe man den Kurs noch am Vormittag etwas abändern müssen, erklärte Probst: „Wir fahren stattdessen die vorgeschriebene Umleitungsstrecke.“

Hatten Spaß: von links Volker Siemon, Vorsitzender Maik Huber, Bürgermeister Thorsten Vaupel und Korsoleiter Matthias Probst.

Pünktlich zum Start des Korsos um 14 Uhr hatte der Regen aufgehört und so blieben die Fahrer zunächst trocken. Anlässlich des 25-Jährigen Bestehen der Motorradfreunde Leimsfeld ließ es sich auch Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel nicht nehmen und fuhr mit einer geliehenen 125er- Maschine mit. Für Sicherheit sorgte wieder ein motiviertes Team der Johanniter Unfallhilfe Korbach-Kassel.

Nach der Rundfahrt lud Motorradpfarrer Reinhard Natt noch zum traditionellen Gottesdienst in die Leimsfelder Kirche ein. Ein Angebot, das viele Biker augenscheinlich gerne wahrnahmen. Erst kürzlich sei ein Bekannter mit dem Motorrad tödlich verunglückt, sagte Thomas Höse aus Homberg: „So kann ich ihm ein paar gute Gedanken mitgeben.“

Am späten Nachmittag ging es dann vor dem Klubhaus der Leimsfelder Bikerfreunde weiter. Im beheizten Festzelt feierten die Ghostdriver mit ihren Gästen und Freunden im lockeren Rahmen ausgiebig das Vereinsjubiläum zum 25-jährigen Bestehen des Motorradclubs.

Quelle: HNA

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