Saisonauftakt des Kreisreitervereins mit 237 Reitern und 434 Pferden

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Erfolgreich: Tina Schröder vom RC 2002 Kirchhain erritt auf Versace in der Dressurprüfung Klasse A den zweiten Platz, auch Julia Roth (stehend) war zum Turnier des Kreisreitervereins der Schwalm gekommen.

Ziegenhain. Am Wochenende hatte der Kreisreiterverein der Schwalm zum großen Hallenturnier an der Lämmerweide eingeladen und Hunderte Pferdefreunde trafen sich zum sportlichen Wettstreit.

„Wir haben von Freitag bis Samstag 237 Reiter und 434 Pferde hier bei uns in der Halle. Insgesamt werden wir über sechshundert Starts haben,“ berichteten Anne Imhof und Lena Schneemann. Gemeinsam mit Antje Schneemann organisieren die zwei passionierten Reiterinnen die Anmeldung. Gleichzeitig übernahm Dr. Anne Imhof als Tierärztin auch die ärztliche Betreuung und Überwachung der Pferde. Tierschutz wurdegroß geschrieben.

Schon auf dem Weg zur Reithalle am Rande der Wasserfestung in Ziegenhain begegnete man zahlreichen Autos mit Pferdeanhänger. Der Parkplatz vor der Reitsportanlage war erfüllt vom Klackern der Hufen auf dem Asphalt und Wiehern der Pferde. Pferdeäpfel wiesen den Weg zum Wettkampfplatz. Reiterinnen und Reiter, aber auch so manche Eltern der jungen Sportler, liefen aufgeregt herum und bereiteten sich auf den Wettkampf vor.

Während die anderen noch draußen warten musste, waren zwei schon mittendrin: Hoch konzentriert zogen Maren Konle aus Antrefftal und Tina Schröder aus Kirchhain auf den Pferden Donna Rica und Versage in der großen Reithalle in Ziegenhain ihre Bahnen und führten professionell das anspruchsvolle Dressurprogramm vor den fünf Wertungsrichtern vor.

Insgesamt dreißig Vereinsmitglieder sorgten an den drei Turniertagen als Helfer im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf.

So standen Anja Roode und Susanne von Schwartzenberg-Kohl in der Würstchenbude sowie Andrea Gläntzer am Imbissstand freundlich bereit, um Zuschauer, aber auch Aktive mit einem heißen Tasse Kaffee oder einer Bratwurst zu versorgen, während Melina Ulrich als sogenannter Leser geduldig immer und immer wieder den Reitern die Dressuraufgaben aus dem Reglement laut vorlas.

Gleich neben der Reithalle hatte sich auch das Rote-Kreuz postiert. Wo so viele Menschen und Tiere zusammen kommen, kann immer etwas passieren. Die Männer und Frauen übernehmen bereits seit Jahrzehnten die sanitätsdienstliche Versorgung der traditionellen Reitveranstaltung. „Wir sind in jeder Schicht mit vier Helfern vor Ort. Bislang hatten wir aber glücklicherweise noch nichts großes zu tun,“ fasste Thomas Krause vom Ortsverband Ziegenhain am Samstagmittag den Sanitätsdienst zusammen.

„Die allgemeine Zuschauerresonanz aber auch die Beteiligung der Reiterinnen und Reiter am Wettkampf ist sehr gut. Besonders erfreulich ist die Verdopplung der Teilnehmerzahlen bei den Einsteigern,“ zog der Vorsitzende des Kreisreitervereins Schwalm, Rüdiger Schmidt, am zweiten Turniertag ein positives Zwischenfazit.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

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