Ziegenhainer Salatkirmes: Neue Einwohner wurden traditionell begrüßt

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Hoch sollen sie leben: Beim Kommers und Lattchen der Neubürger in Ziegenhain ließen Mitglieder der Jugendfeuerwehr den siebenjährigen Lukas Wahlen hochleben. Die Herren der Einsatzabteilung hießen seine Mutter Andrea Wahlen willkommen. Fotos Paul

Ziegenhain. Einen Bürgereid mussten die neuen Ziegenhainer Neubürger zwar nicht ablegen, doch die Freude am Lattchen ließen sich die Feuerwehrleute auch bei der 286. Salatkirmes nicht nehmen.

20 Zugezogenen wurde daher am Kirmesmontag ein Salatkopf an den Oberarm gebunden, um sie dann vor den Ziegenhainern hochleben zu lassen.

Die knapp eineinhalbjährigen Zwillinge Luis und Lotta Krumpholz wussten mit dem riesigen Salatkopf am Arm nicht all zu viel anzufangen, quietschten aber beim Hochjubelnlassen sichtlich vergnügt. Auch Tim Bastian Völker (3), Sohn der zugezogenen Ziegenhainer Denise und Steffen, liebte das Spektakel. Eine Besonderheit ließ sich die Einsatzkräfte für den siebenjährigen Lukas Wahlen einfallen, der selbst gern Feuerwehrmann werden möchte: Um ihn schon einmal richtig einzustimmen, bugsierten ihn vier Mitglieder der Jugendfeuerwehr unter tosendem Beifall in luftige Höhen.

Ziegenhainer Salatkirmes: Neue Einwohner traditionell begrüßt

Hans-Jörg Keller, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, moderierte die Neubürger gekonnt an: Er verlas nicht nur Namen und Adressen, sondern hatte sich auch über die Berufe und Hobbies der Neu-Ziegenhainer informiert. So erfuhren die Zuhörer im voll besetzten Festzelt auf dem Alleeplatz, dass Karina Kanwischer Theologie-Studentin ist und Heidrun Englisch als Tourismusfachfrau im Rotkäppchenland ihr Hobby zum Beruf gemacht hat. Edith Schäfer kommentierte ihre Aufnahme in die Gemeinschaft besonders enthusiastisch: „Ich fühle mich sauwohl in Ziegenhain.“

Nachdem Bürgermeister Dr. Gerald Näser auch die letzten Bürgerbriefe an Sarah Fritz, Harald und Cornelia Telcke, Nicole Maria Hörig, Konrad Nachtwey, Sindy Knieling, Oliver Dolp, Sascha Bischof sowie Irmgard und Heinrich Wallon übergeben hatte, ging das Kommers zum gemütlichen Teil über. „Jetzt machen wir aber mal Schluss, damit auch alle zu ihrem Schnitzel samt Schoppen kommen“, ulkte Keller am Ende des Lattchens.

Von Jasmin Paul

Quelle: HNA

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