Samenmischung könnte Grundstücke verschönern

Streuobstwiese mit neuem Leben: Acht Bäume wurden im März hinter dem Felsburg-Stadion gepflanzt. Einige wenige Bäume haben hier noch Platz, für weitere sucht Initiator Holger Gießler noch Flächen. Auf dieser Streuobstwiese sollen bald Schafe weiden. Fotos Schaake

Was nach Kasseler Vorbild am Rande der Felsberger Altstadt eigentlich schon im Vorjahr eine Augenweide werden sollte, ist nach Ansicht vieler Bürger alles andere als schön.

Felsberg. Statt einer Blumenwiese oder Bienenweide breitet sich neben Fengen Gässchen auf einem städtischen Grundstück viel Wildwuchs aus - Spontanvegetation statt bunter Blumen.

„Es muss etwas fürs Auge sein, und alle sollen zufrieden sein.“

Das Gässchen führt von der Untergasse zum Ernst-Schaake-Bad und zur Drei-Burgen-Schule. Mit der Samenmischung Mössinger Sommer soll nun alles besser und schöner werden. Diesen Wunsch unterstrich der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung. Bedauert wurde, dass entgegen der Vereinbarung nicht der in Kassel verwendete Samen ausgesät worden sei. Bereits im Frühjahr hatte der Ortsbeirat gewünscht, die „unansehnlichen Flächen“ kurzfristig nochmals zu kultivieren und dabei die Mischung Mössinger Sommer auszusäen. Dazu kam es aber bisher nicht.

In der Sitzung Anfang Juli hatte Diplom-Ingenieur Heinrich Kern, stellvertretender Leiter des Bau- und Umweltamtes, vor dem Ortsbeirat eingeräumt, dass man sich das äußere Erscheinungsbild der Flächen seitens der Stadtverwaltung auch etwas anders vorgestellt habe.

Nach seinen Worten war eine Veitshöchheimer Bienenweidenmischung ausgesät worden, die 20 bis 25 Prozent vorwiegend heimische Kräuter beinhalte.

Laut Kern soll das Gelände, auf dem früher jemand in einer Notunterkunft gewohnt hatte, Freifläche bleiben. Und es sollten hier auch keine Parkplätze für das Ernst-Schaake-Bad gebaut werden.

Neue Vorschläge entwickeln 

„Wir sind über den jetzigen Zustand nicht glücklich“, sagte Ortsvorsteher Klaus Döll in der jüngsten Zusammenkunft. Das Gestrüpp müsse weg und die Fläche müsse neu eingesät werden. „Es muss etwas fürs Auge sein, und alle sollen zufrieden sein“, betonte Klaus Döll. Das Gelände könnte auch ein Ruheplatz mit Rasenflächen werden. Und zu dem bewirtschafteten Nachbargrundstück könne man eventuell auch Obstbäume pflanzen. Wunsch des Ortsbeirates ist, diese freie Fläche an Felsberger Bedürfnissen auszurichten und weitere Vorschläge zur Gestaltung zu entwickeln.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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