Kasseler Vokalisten rissen ihr Publikum mit beim Konzert in Bründersen

Sanftes Singen und Lebenslust

Geschmackvolle Musikauswahl: Die Kasseler Vokalisten - hier ein Teil des zehnköpfigen Chores - begeisterten beim Konzert in der Kirche in Bründersen. Foto: Elke Müller

Bründersen. Ein tolles Ensemble, anspruchsvolle Musik und stimmgewaltiger Gesang bot das Konzert, mit dem die „Kasseler Vokalisten“ die Besucher in der evangelischen Kirche in Bründersen begeisterten. Das Repertoire der acht Sängerinnen und zwei Sänger reichte von weltlicher und geistlicher Chormusik, über Gospelgesang sowie Songs aus Südafrika, Japan oder Argentinien bis hin zu Pop, Swing und Jazzdarbietungen.

Mit viel Einfühlungsvermögen, mal traurig und leicht melancholisch, dann wieder laut und lebendig trafen die Sänger immer den richtigen Ton. Da tat die „sehr gute Akustik“, die Pfarrerin Birgit Basteck vor Beginn des Konzertes den Sängern und dem Publikum versprochen hatte, ihr Übriges.

Bereits in der Gavotte von Johann Sebastian Bach, den das Ensemble in einer Swingversion darbot, wurde die Stimmvielfalt des Chores deutlich. Als kleine Besonderheit kündigte Helmut Weckesser, der als mitsingender Chorleiter durch das Programm führte, den Choral des 18. Psalm von Benedetto Marcello an, da diese Darbietung durch Christoph Knatz an der Orgel bereichert wurde.

Exotisch wurde es, als der Chor einen Ausflug in die internationale Musikwelt unternahm. Hier reichte das Spektrum von sanften Tönen wie bei dem japanischen Volkslied „Sakura“ bis hin zur musikalische Lebensfreude, die der afrikanische Song „Singabatswana Base Jozi“ widerspiegelte. Aus dem Mörike-Chorliederbuch von Hugo Distler folgten Lieder, und poppig wurde es bei „Monday Monday“ von den Mamas and Papas und Phil Collins’ „Another day in paradise“. Bereichert wurde das Konzert durch ein Orgelsolo von Christoph Knatz. (zek)

Quelle: HNA

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