Sanierung der Homberger Engelapotheke läuft nach Plan

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Die Architekten Albert und Christine Hess sanieren mit regionalen Handwerksbetrieben die ehemalige Engelapotheke am Homberger Marktplatz.

Homberg. Die heiße Phase ist vorbei: Die Sanierung der Engelapotheke geht gut voran, das Gebäude ist laut Architekt Albert Hess standhaft.

„Das konstruktive, statischen Gefüge ist soweit saniert. Nun folgt bald der Innenausbau“, erklärt er bei einem Rundgang durch die Baustelle. Wie die späteren Räume für den „Förderverein Haus der Reformation“ und für die Burgberggemeinde in den ersten zwei von insgesamt drei Stockwerken aussehen werden, lässt sich allmählich erkennen: „Das Fachwerk ist komplett freigelegt und wird, ebenso wie die neuen Stahlträger, sichtbar bleiben“, berichtet Hess.

Man wolle damit alte und neue Elemente verbinden. Im Inneren wurde mit Kalk- und Lehm verputzt, alte Eichenbalken sind zum Teil neuen gewichen. Die Gebäude Engelapotheke und Obertorstraße 1 sind miteinander verbunden, der Fahrstuhlschacht steht bereit.

Große Turbulenzen sind bei der Sanierung der ehemaligem Apotheke nicht mehr zu erwarten. Problematisch werden könne es eventuell nur im Bereich der Fassade. „Sie macht aber einen guten Eindruck“, sagt Hess. Die Fassade wurde über Jahre nur neu gestrichen. Jetzt muss die Fassade genau untersucht werden.

Baugerüst steht

Das Baugerüst wurde nun angebracht, damit dann das Fachwerk bereit gemacht werden kann, erklärt Hess. Das Holz werde angebohrt, um herauszufinden, inwieweit die Balken noch tragfähig sind. Mit dieser Methode habe sich im Vorfeld der Sanierung auch gezeigt, dass etwa 40 Prozent der Deckenbalken ausgetauscht werden mussten.

Im Museumsbereich für das „Haus der Reformation“ gehe es in den Innenausbau. Man rechne damit, dass das Erdgeschoss, wo künftig der „Förderverein Haus der Reformation“ seine Räume haben wird, gegen Ende des Jahres fertig wird, damit im Januar/Februar die Etage eingerichtet werden kann. Die Arbeiten im ersten Obergeschoss – dort wird die Burgberggemeinde einziehen – könnten im März kommenden Jahres beendet werden.

Die künftigen Wohnungen im zweiten Obergeschoss folgen dann in Juli, sodass sie im August bezugsfertig sind. Auch in Sachen Kosten laufe alles nach Plan: Alle Arbeiten können nach Einschätzung des Architekten innerhalb des Budgets von zwei Millionen fertiggestellt werden.

Quelle: HNA

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