„Gemeinsam lachen“ für Alt und Jung – Musik-Kabarett in Seniorenresidenz Kaiserpfalz

Satire trifft auf Humor

Gesanglich, sprachlich, mimisch ein Profi: Romy Hildebrandt unterhielt die Gäste in der Kaiserpfalz. Hinter ihr Begleiter Jörg Lehmann. Foto: Büchling

Fritzlar. Lachen ist gesund: Das trifft auf alle Altersgruppen zu, und so geriet der musikalische Nachmittag im Café der Seniorenresidenz Kaiserpfalz in Fritzlar zur unterhaltsamen Veranstaltung quer durch und für die Generationen.

Das Kabarett Notenkopf aus Dresden, bestehend aus der Sängerin Romy Hildebrandt und dem Pianisten Jörg Lehmann, ließ in seinem Programm den Humoristen Heinz Erhardt und den Satiriker Georg Kreisler aufeinander treffen – eine Begegnung, die 120 Minuten dauerte und das Publikum gemeinsam lachen ließ. Also: Aufgabe erfüllt!

Bitterböse Lieder

Der schwarze Humor Georg Kreislers stand am Beginn des Programms. Romy Hildebrandt, ausgebildet in Gesang und Schauspiel an der Franz- Liszt-Hochschule in Weimar, wirbelte im schwarzen Frack durch den Saal und sang die bitterbösen Lieder wie „Geh’ mer Tauben vergiften im Park“ und „Als der Zirkus in Flammen stand“.

Mit welcher Power, aber auch gesanglichen Qualität die nur 165 Zentimeter große Künstlerin ihr Programm vortrug, war bemerkenswert. Von ihrem Partner Jörg Lehmann, Dozent für Musiktheorie und Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden, wurde sie einfühlsam am Klavier begleitet.

Bei der Telefonbuchpolka von Georg Kreisler bewies die Künstlerin ihr sprachliches Talent: Namen wie Vrba, Vrbizki, Vrbezki oder Brscht bereiteten ihr auch in hohem Tempo keine Probleme. Eine Ballade von Heinz Erhardt, Kreislers „Sie ist ein herrliches Weib“ und den Opernboogie beendeten eine kurzweilige Veranstaltung.

Viel Beifall erforderte die Zugabe: Nach Frank Sinatras „My way“ gab’s ein Liedchen mit eigenem Text: „Der kleine Zeh tut mir im Mai weh“.

Übrigens: Die Dresdener Künstlerin Romy Hildebrandt wird Nordhessin. Wie sie am Samstag mitteilte, wird sie schon in dieser Woche mit ihrem Lebenspartner ins schöne Anraff im Edertal ziehen. Weil es hier so schön ist.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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