Gemeinde stellt 1500 Quadratmeter-Fläche zur Verfügung

SC Edermünde will eigenes Sporthaus bauen

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Beim Freibad, der Tennis- und Skateranlage soll in Zukunft ein neues Gebäude hinzukommen: Dort soll das vereinseigene Sporthaus vom SC Edermünde entstehen. 

Holzhausen-Hahn. Der Sportverein hat schon jetzt nicht mehr genug Platz für alle seine Kurse. Das soll sich ändern, mit einem neuen Gebäude am Freibad. Die ersten Schritte dafür sind getan.

Ungewöhnlich viele Edermünder kamen am Montagabend zur Gemeindevertretersitzung ins Dorfgemeinschaftshaus Holzhausen-Hahn. Grund dafür war vor allem Tagesordnungspunkt Nummer 5: ein vereinseigenes Sporthaus für den SC Edermünde. Die Gemeindevertretung beschloss, dem Verein die Fläche für den Bau eines Gebäudes zur Verfügung zu stellen.

1500 Quadratmeter werden dafür benötigt. Das Gebäude soll in dem Bereich zwischen Freibad und Tennisplatz Holzhausen-Hahn entstehen. Möglich ist, dass der Parkplatz, die Umkleiden und das Bistro des Schwimmbads mitgenutzt werden können.

Acht Standorte in Edermünde hat der Vereinsvorstand zusammen mit der Verwaltung bewertet. Zur Auswahl stand unter anderem die Pfingstweide in Holzhausen, der Sportplatz am Hahn, der Sportplatz Grifte und der Martinsplatz Haldorf.

„Der Standort beim Schwimmbad ist ideal, weil er mitten in Edermünde ist“, sagte Günter Rudolph von der SPD. Von einer „Grundsatzentscheidung, das Schwimmbad weiter zu erhalten“ sprach Ruth Pfannstiel (CDU). So könnten in Verbindung mit dem Bad neue Sparten im Verein entstehen. 

Kostenschätzungen bei zwei Millionen Euro

„Der Verein ist gewachsen, besonders bei Fitnesskursen hat er schon jetzt nicht mehr genug Platz“, sagte Pfannstiel. Die Freien Wähler und die Grünen bewerteten das Projekt grundsätzlich positiv. Auch Bürgermeister Thomas Petrich befürwortete das Vorhaben des Vereins, das Sporthaus für Fitnesskurse selbst zu bauen.

„Das soll keine klassische Muckibude werden“, sagte SC Edermünde-Vorsitzender Heiko Petersen. Die Fitnesskurse sollen für alle Altersgruppen offen sein. Erste Kostenschätzungen liegen bei etwa zwei Millionen Euro für das Grundstück und den Bau des Gebäudes, so Petersen. Finanziert werden soll das Projekt aus Fördertöpfen und mit einem Kredit.

Doch bevor es mit der konkreten Planung losgehen kann, muss erst noch der Verein in einer Mitgliederversammlung zustimmen.

Mit dem Bau gehe der Verein einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung, lobte der Bürgermeister. „Seit mehr als einem Jahr wird diskutiert, jetzt müssen Beschlüsse gefasst werden“, sagte Petrich in der Sitzung. Der Applaus aus dem Zuschauerraum, darunter viele Mitglieder, bestätigte den Wunsch nach einem Sportgebäude.

Quelle: HNA

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