Schäfer geben nicht auf: 369 Unterschriften gegen Bürgersolarpark

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Unterschriften gegen Solarpark: Schäfer Hans-Jürgen Rindt und Miriam Seidlitz haben 369 Unterschriften gesammelt und sie an Hombergs Bürgermeister Martin Wagner übergeben.

Homberg. Es geht um seine Existenz, und deshalb kämpft Schäfer Hans-Jürgen Rindt aus Welcherod auch dafür, dass er seine 800 Mutterschafe weiterhin auf dem Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes in Homberg weiden darf.

369 Unterschriften haben er und Schäferin Miriam Seidlitz gegen den geplanten Bürgersolarpark und gegen den Kauf des ehemaligen Bundeswehrgeländes durch die Stadt Homberg gesammelt.

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Das Gelände gehört der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Stadt will die Fläche von der BImA kaufen und an einen Investor verpachten, der einen Solarpark errichten will. Das wiederum bedeute, dass für die Schäferei kein Platz mehr auf dem Gelände ist, auf dem das Unternehmen bereits in zweiter Generation Schafe hütet.

Die Unterschriftenliste übergaben Rindt und Seidlitz am Dienstag an Hombergs Bürgermeister Martin Wagner. Der bedankte sich dafür. Allerdings machte er auch deutlich, dass das Parlament bereits eine Entscheidung getroffen habe und man derzeit dabei sei, den Kauf vorzubereiten. „Unterschriftenaktionen gehören zur Demokratie“, sagte Wagner. Homberg habe rund 15.000 Einwohner und es seien nur 369 Unterschriften. (may)

Quelle: HNA

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