Dorferneuerung

Umbau und Sanierung des Jugendclubs in Berge ist abgeschlossen

Jubelstimmung: Viele Kinder und ein paar Jugendliche kamen zur offiziellen Einweihung des neuen Jugendclubs in Berge. Gemeinsam mit den erwachsenen Gästen freuten sie sich über ihr neues Domizil. Foto: Yüce

Berge. Die Freude war nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen groß, als am Montagnachmittag der neue Jugendclub in Berge eingeweiht wurde. Auch viele Erwachsene waren zu der kleinen Feierstunde gekommen. Das machte vor allem eines deutlich: In Berge arbeitet man Hand in Hand.

Diesen Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft lobte auch Hombergs Bürgermeister Martin Wagner. „Alles hat vorzüglich geklappt“, betonte er. Der Umbau des Jugendclubs sei das erste Hochbauprojekt der Dorferneuerung in Berge. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 111 000 Euro. „Für knapp über 70 Prozent gab es Fördergeld“, sagte Wagner. Allein aus dem Dorferneuerungsprogramm seien 57 000 Euro geflossen. „Berge ist fit für die Zukunft“, sagte Wagner.

2009 habe man mit den ersten Planungen für den Umbau und die energetische Sanierung des Gebäudes begonnen. Die Arbeiten an dem Bau starteten schließlich im Frühjahr 2011. Ein Jahr später ging es an die Innenausstattung mit Küche, Kicker und gemütlicher Sofaecke. Im September wurden schließlich die Außenanlage samt Basketballplatz und Terrasse fertiggestellt.

Dabei habe man auch stets eng mit den Jugendlichen zusammengearbeitet. Viele ihrer Wünsche seien berücksichtigt worden. Ortsvorsteher Michael Schwarz dankte den Jugendlichen für ihre Ideen und ihnen sowie den erwachsenen Helfern für die aktive Unterstützung. „Diese Zusammenarbeit stärkt auch die Position des Jugendclubs im Ort“, betonte Schwarz.

Das bestätigte Pfarrer Günter Kolbe, der die vielen jungen Menschen in Berge als Schatz des Ortes bezeichnete. Nicht nur Jugendliche, auch Kinder- und Krabbelgruppen nutzen das Haus. Und eine Großmutter, die zur Einweihung kam, sagte beim Rundgang durch das Gebäude, dass sie ihre Enkelkinder gerne im Club besuchen werde.

Quelle: HNA

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