Arbeiten am Rohbau sollen im September beginnen

Scheunen in Körler Ortsmitte verschwinden für Kita

Bereit für den Abriss: Die alten Scheunen in der Körler Ortsmitte, die für den U3-Neubau weichen sollen, sind bereits eingezäunt. Arne Lengemann von der Firma Schnittger, Architekt Wilmar Rüttger und Bürgermeister Mario Gerhold (von links) besichtigten gestern die Baustelle. Foto: Féaux de Lacroix

Körle. In den nächsten Tagen rücken in der Körler Ortsmitte schwere Maschinen an: Dann werden die alten Scheunen abgerissen, an deren Stelle ein Neubau für die U3-Betreuung entstehen soll.

„In zwei bis drei Wochen werden die Scheunen verschwunden sein“, schätzt der Melsunger Architekt Wilmar Rüttger, der den Neubau entworfen hat.

Die Arbeiten am Rohbau sollen im September beginnen - wer den Auftrag dafür erhält, wollte der Gemeindevorstand gestern Abend entscheiden. „Ziel ist, dass wir noch in diesem Jahr ein Dach auf den Rohbau setzen können“, sagte Rüttger.

Zum 1. August oder 1. September 2015 wolle man die U3-Betreuung in Betrieb nehmen, kündigte Körles Bürgermeister Mario Gerhold an. 20 Betreuungsplätze für unter Dreijährige wird die Kita bieten - auf einer Fläche von 300 Quadratmetern. Hinzu kommt ein Außengelände von 165 Quadratmetern.

Das geplante Gebäude hat zwei Stockwerke, die Kita wird im Untergeschoss untergebracht. In die obere Etage mit 200 Quadratmetern Fläche könnte die Körler Arztpraxis umziehen. Die Gespräche mit den Ärzten laufen noch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Herbst eine Einigung erzielen“, sagt Gerhold.

Im Sommer 2016 könnte die Praxis bezugsfertig sein. Sollte die Arztpraxis sich gegen den Umzug entscheiden, sei es aber auch denkbar, im Obergeschoss Wohnraum einzurichten. Die Gesamtkosten für den Neubau schätzt die Gemeinde derzeit auf 750.000 Euro - hinzu kämen allerdings noch die Kosten für den Ausbau des Obergeschosses.

Diese Kosten würde sich die Gemeinde Körle gegebenenfalls mit der Arztpraxis teilen, vorausgesetzt, diese entscheidet sich tatsächlich für einen Umzug in die Ortsmitte.

Von Judith Féaux de Lacroix

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare