Akteure des Allendorfer Gesangvereins bereiten drei Theaterabende vor

Schlachtefest auf der Bühne

Proben bereits seit November fleißig für ihren Auftritt im Februar: Die Allendorfer Laienschauspieler bereiten gleich drei Theaterabende vor . Foto: Rose

Allendorf/Landsburg. So mancher Ort steckt in diesen Tagen in den Vorbereitungen zum närrischen Treiben der fünften Jahreszeit. In Allendorf/Landsburg geht es regelmäßig mit jeder Menge Narretei auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Im vergangenen Jahr setzte die Truppe aus, doch in wenigen Wochen stehen die Laienschauspieler des Allendorfer Gesangvereins wieder auf der Bühne. Der Saal im Gasthof Rockensüß verwandelt sich dann in ein improvisiertes Schauspielhaus.

Insgesamt zehn Akteure bereiten sich seit November auf drei Vorstellungen vor, vier treten in Sketchen auf: Dabei ist der Regiestuhl neu besetzt. Anneliese Schmerer, die die Aufgabe viele Jahrzehnte übernommen hatte, hat gleich zwei Nachfolger bekommen - Beate Werno und Inge Noll. Beide sind im Laienschauspielfach firm und schon lange mit von der Partie. In diesem Jahr wird es zünftig zugehen, denn im Schwank „Schlachtefest bei Schmidts“ wird das Landleben mit all seinen Facetten die große Rolle spielen. Der ländliche Kriminalschwank hat drei Akte. „Dieses Mal werden wir auch Außenkulissen vorbereiten“, erklärt Hobbyschauspieler Gerhard Schmitt. Freuen darf sich auch das Publikum: Denn nicht allein die Bühne wird Ort des Geschehens sein, die Akteure werden sich auch im Saal bewegen. Seit Ende November feilen die Allendorfer am Text, im Januar ist die Truppe dann auf die Bühne umgezogen.

Bei Rockensüß heißt es dann mehrmals wöchentlich nicht nur, dass der Text langsam sitzen muss, auch am Bühnenbild wird gearbeitet, die Staffage mit Requisiten ausgestattet.

Lampenfieber steigt

Das Inventar wandert stets aus Allendorfer Haushalten ins improvisierte Schauspielhaus. Aufgeregt sind die Akteure vor jedem ihrer Auftritte allerdings immer noch, obwohl viele seit Jahren zur Truppe gehören: „Entweder hilft vorher etwas Süßes oder ein Schnäpschen“, ist die Erfahrung von Schmitt.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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