Besser Bühne spielte „Funny Money“ von Ray Cooney vor ausverkauftem Haus

Ein Schlamassel mit Mord

Im Wohnzimmer der Perkins’ klärt sich alles auf: von links Rolf Reining (Bill), Birgit Happich (Jean Perkins), Carsten Behrens (Henry Perkins), Torsten Peter (Inspektor Davenport), Andrea Peter (Betty Johnson), auf dem Boden Lothar Mandler (Gangster), Ralf Schelke (Vic Johnson) und Carola Rudolph (Sergeant Slater). Foto: Eberlein

Besse. Ein Aktenkoffer voller Geld, ein Mord und jede Menge Verwirrung – die Laienspielgruppe Besser Bühne brachte das Publikum im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus mit der Komödie „Funny Money!“ von Ray Cooney zum Lachen. Die acht Darsteller überzeugten in dem Dreiakter des britischen Autors mit Witz und Esprit. Ruth Sangmeister führt Regie.

Eine kleine gemütliche Geburtstagsfeier mit Freunden sollte es werden. Jean Perkins, gespielt von Birgit Happich, wartet ungeduldig auf ihren Gatten Henry und die Gäste.

Ein Koffer voller Geldscheine

Als Henry, alias Carsten Behrens, mit einem Koffer voller 50-Pfundnoten nach Hause kommt, die ihm nicht gehören, beginnt der Schlamassel. „Wir packen nur eine Zahnbürste und einen Satz Unterwäsche ein und dann geht es ab nach Barcelona“, lautete sein Plan.

Doch seine Frau ist von der Idee nicht begeistert, und die beiden geraten in ein Netz aus Lügen und Verwicklungen, als erst ein Polizist, dann die erwarteten Geburtstagsgäste, zwischendurch eine Leiche und schließlich ein Gangster auftaucht.

Im zweiten Akt hatten sich die Darsteller auf der teilweise neu gestalteten Bühne vollends warm gespielt. Durch eine Spende der Kulturstiftung der Kreissparkasse Schwalm-Eder war es gelungen, die Bühne zu vergrößern und einige Details der Kulisse zu erneuern.

„Es hat jeder bei der Vorbereitung zu dem Stück mitgeholfen“, sagt Ralf Schelke, der das Stück von Cooney ausgewählt hatte und selbst die Rolle des Geburtstagsgastes Vic Johnson übernahm. Auch die vielen helfenden Hände hinter der Bühne sowie im Service- und Bauteam hätten zum Gelingen beigetragen, sagt Schelke. Die fünf Vorstellungen am vergangenen sowie am kommenden Wochenende waren nach zwei Tagen ausverkauft. (en)

Quelle: HNA

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