Schlierbacher Kirche wird mit 28.000 Euro gefördert

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Sanierungsarbeiten: Im vollen Gang sind die Arbeiten in der Schlierbacher Kirche. Von der Stiftung Kirchenerhaltungsfonds gab es nun einen Zuschuss in Höhe von 28.500 Euro. 

Schlierbach. Der Sammeleifer der Schlierbacher evangelischen Christen wurde belohnt. Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds fördert die Renovierung der kleinen Kirche mit 28.500 Euro. 

Damit wird der Spendenbetrag, den der Förderkreis Schlierbach um Hans-Otto Schäfer in den vergangenen Jahren gesammelt haben verdoppelt.

Der 19 Mitglieder zählende Förderkreis hatte seit 2014 bei zahlreichen Veranstaltungen die stolze Summe von 29.452 Euro gesammelt. Der Kirchenerhaltungsfonds hat diese nun nahezu verdoppelt.

Baustein für die Sanierung

Das ist ein Baustein für die Sanierungskosten, die laut Pfarrer Reinhard Pflüger auf 300.000 Euro geschätzt werden. Um die Finanzierung auf die Beine zu stellen hat die Kirchengemeinde alle möglichen Fördertöpfe in Anspruch genommen. Unter den Geldgebern ist die Landeskirche, der Kirchenkreis Ziegenhain zu dem Schlierbach zählt und die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds.

Was mit dem Wunsch eines neuen Anstrichs für den Innenraum der Kirche begonnen hat, mündete in eine umfangreichere Sanierung. Um sicher zu gehen, hatte vor Beginn der Arbeiten ein Architekt das Gebäude untersucht. Was er zu Tage förderte, war für die Kirchengemeinde Landsburg überraschend: Neben Rissen im Mauerwerk stellte der Fachmann Schäden an der Deckenkonstruktion, Mängel an der Elektrik und der Heizung sowie den Fenstern fest. Mit einem Anstrich für die 200-Jahr-Feier in zwei Jahren war es nicht getan.

Doch zunächst ließ der Start der Sanierung auf sich warten, denn erst im dritten Anlauf genehmigt die Landeskirche den Bauantrag für das Gotteshaus.

Dann packten die Schlierbacher kräftig mit an, räumten den Schutt vieler Jahre vom Dachboden, bauten die Bänke aus und verpackten die Pfeifen der Orgel luftdicht zur Lagerung in einem Privathaus.

Dann rückten die Gerüstbauer, die eine Arbeitsplattform errichteten. Darauf konnten die Zimmerleute die maroden Balken der Deckenkonstruktion auswechseln. Diese Arbeiten seien bald abgeschlossen, sagt Pfarrer Pflüger. Nach einer Pause von ein bis zwei Monaten rücken Elektriker und Schreiner an. Abschließen geben die Maler der Kirche einen freundlichen Anstrich. Vielleicht könnte noch in diesem Jahr wieder Gottesdienst in der renovierten Kirche gefeiert werden. „Schön wäre es“, sagt Pflüger.

Quelle: HNA

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