Frielendorfer Brandschützer absolvieren realitätsnahe Übung in mobiler Brandanlage

Im Schlund des Drachens

Letzte Instruktionen: Bevor es in die mobile Übungsanlage ging (im Hintergrund), wurden die Brandschützer eingehend geschult.

Frielendorf. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Frielendorf kämpft sich durch dichten Rauch über eine enge Kellertreppe nach unten. Der Truppführer gibt eine kurze Lagemeldung und öffnet vorsichtig die Tür. Schon schlagen den Feuerwehrleuten Flammen entgegen. Umgehend beginnt der Truppmann mit dem Löschen und bekämpft den Brand mit einem gezielten Wasserstrahl. Was sich anhört wie der Auftakt zu einem echten Brandeinsatz, war Teil einer fordernden Ausbildungsveranstaltung auf dem Feuerwehrstützpunkt in Fritzlar.

Feuerwehrfrauen und -männer aus der Ohetalgemeinde konnten in der mobilen Brandsimulationsanlage „FireDragon“ („Feuerdrache“) Brandbekämpfung unter relativ realistischen Bedingungen üben.

Das Land Hessen hatte die Firma Dräger auch in diesem Jahr mit einer Ausbildungstour durch verschiedene Kommunen beauftragt, um den Feuerwehren vor Ort zu ermöglichen, den Ernstfall zu proben. Das Ausbildungskonzept entwickelte Dräger in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesfeuerwehrschule.

Die mobile Brandübungsanlage Fire Dragon besteht aus drei Räumen auf einer Gesamtfläche von 28 Quadratmetern. Mit insgesamt acht Brandstellen inklusive der Flash-Over-Simulation (Ein einzelner Brand, der zum Vollbrand wird) bietet der Fire-Dragon gute Bedingungen für ein realitätsnahes Training, heißt es.

Bevor die Frielendorfer Brandbekämpfer die Anlage nutzen durften, wurden sie durch die Arbeitsgruppe Atemschutz der Feuerwehr Frielendorf vorbereitet und geschult.

Die Übung in einer Brandsimulationsanlage ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Frielendorfer Atemschutzgeräteträger. Nur hier und im Brandübungshaus der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel besteht die Möglichkeit, mit Feuer zu üben und die Wirkungsweise des Löschmittels Wasser direkt zu erleben. (kos)

Quelle: HNA

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