Heimat- und Geschichtsverein feierte mit seinen Gästen das Wettesinger Weinfest

Schmachtlappen für alle

Lecker: Feuermeister Klaus Seewald (links) und Heinrich Schlag bereiten mit Dennis die Wettesinger Schmachtlappen zu. Foto:  zih

Wettesingen. Tempo zahlt sich aus. Diese Erfahrung machten am Samstag die Mitglieder des Stammtisches der Ritter aus dem ostwestfälischen Wormeln. Angeführt von ihrem Ortsvorsteher Willi Menge waren die Stammtischbrüder mit ihren Ehefrauen nach gut einstündiger Wanderung ins Hessische die ersten Gäste beim Weinfest des Wettesinger Heimat- und Geschichtsvereins. Und ergatterten so die besten Plätze in der als Gastraum umfunktionierten Diele in Holdhenners Hus.

Dort genossen sie dann auch die zuvor auf der Außenbühne aufgeführten Sketche durch Hilde Berndt und Christine Rappe sowie den Moritatengesang des Wettesinger Gospelchors „For You“ in der „warmen Stube“ während einer Extra-Vorstellung. Vor allem aber ließen sie sich die vielen Leckereien schmecken.

Schlaraffenland

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr veranstaltete der Heimat- und Geschichtsverein zum zweiten Mal ein öffentliches Weinfest. Mit gereiftem Rebensaft und frischem Federweißer konnte man seinen Durst stillen. Hauptsächlich waren die vielen Gäste jedoch wegen der kulinarischen Spezialitäten nach Wettesingen gekommen. Denn Back- und Feuermeister Heinrich Schlag sorgte mit seiner Helferschar im angrenzenden Backhaus für ein Schlaraffenland.

Blecheweise gingen die frisch gebackenen Zwiebel- und Flammkuchen, Brezeln, Laugenstangen sowie Wettesinger Schmachtlappen weg wie warme Semmeln.

Nordhessisch

Gerade die Wettesinger Schmachtlappen waren gefragt: eine deftige, pizzaähnliche Backware, die ihren Namen von der nordhessischen Bezeichnung für Hunger (Schmacht) hat.

200. Mitglied

Doch damit der Genüsse noch nicht genug. Gleichermaßen passend zum Wein und zum Bier servierte man einen bajuwarischen Brotzeitteller. Die Tafelmusik kam von der Showband „Bobby Hatch“.

Der Heimat- und Geschichtsverein hatte einen weiteren Grund zum Feiern. Denn mit Nadine Brenner konnte Vorsitzender Hermann Rappe das 200. Mitglied begrüßen und ehren. (zih)

Quelle: HNA

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