Herbert Knebels Affentheater: Mit Schmackes ins Zelt

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Jetzt gibt’s was auf die Birne: Herbert Knebel (2. von rechts) und seine Rentner-Kollegen vom Affentheater kommen nach Wolfhagen.

Wolfhagen. Die durchgeknallte Rentner-Gang um Herbert Knebel passt auf den ersten Blick perfekt ins Wolfhager Zukunftskonzept, die Anstrengungen in Sachen Energiewende: „Der Letzte macht dat Licht aus“, ist das zwölfte Programm des Kohlenpott-Quartetts überschrieben, das am Dienstag, 5. Juni, im Wolfhager Kulturzelt auf dem Programm steht.

Ein Energiesparprogramm wird Herbert Knebels Affentheater aber nicht bieten, das ist mal sicher, auch wenn sich die wilde Combo durchaus auch mit der Endlichkeit der Ressourcen beschäftigt:

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Zur Musik von John Lennons Imagine singen Knebel & Co. „Stell dir vor, es gäb kein Erdöl“. In „Don’t cry for me Argentina“ ist die Kapelle dann aber in ihrem eigentlichen Element, wenn sie mit schräger Ruhrpott-Grammatik „Hau mich bloß ab mit Argentinien“ zum Besten gibt und dazu auch noch gewagte Tanzeinlagen präsentiert.

Und irgendwie kriegt Rentner Knebel mit Schmackes die Kurve von Evita zu Ehefrau Guste, von der großen Politik zum ganz alltäglichen Wahnsinn in seiner kleinen Welt irgendwo im wilden deutschen Westen zwischen Wanne-Eickel und Bottrop.

Ehe der Letzte des Rentner-Quartetts das Licht ausmacht, darf das Publikum einen energiegeladenen Abend im Kulturzelt genießen. (nom)

Quelle: HNA

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