Die Gemeindestraße vom Abzweig Florshain nach Treysa ist nur 4,75 Meter breit

Schmalspur nach Hephata

Schwalmstadt. Sie ist noch nicht freigegeben, die Straße am neuen Autobahnzubringer zwischen Frankenhain/Florshain und Hephata, doch wenn demnächst der Verkehr rollt, dürfte es eng hergehen. Fahrbahn und Unterführung unter der Bundesstraße Richtung Gilserberger Hochland sind nämlich nur 4,75 Meter breit. 5,50 Meter werden aber für den gefahrlosen Begegnungsverkehr kalkuliert.

Wie Bürgermeister Dr. Gerald Näser schilderte, wird jetzt über eine Einbahnregelung für die Gemeindestraße vom Abzweig Florshain durch die brandneue Unterführung parallel zur neuen Bundesstraße und dann hinunter nach Hephata nachgedacht. Für die Landwirtschaft könnte eine Sonderregelung gelten, meinte Näser im Gespräch mit unserer Zeitung.

Noch nicht ganz geklärt ist außerdem, ob und wie die Zufahrt zum Gesundheitszentrum Hephata aussehen wird. Derzeit ist die Sachsenhäuser Straße in Treysa Sackgasse: Alle Mitarbeiter und Patienten müssen auf der neuen Bundesstraße und durch die gesamte Wierastraße, um in der Stadtmitte Ttreysa Richtung Hephata zu gelangen. Nicht wenige benutzen Abkürzungen durch das Wohngebiet Weißer Stein. Bis zu 3000 Pkw, so Bürgermeister Näser, steuern das Gesundheitszentrum täglich an. Bis zu einem Viertel der Autofahrer auf der Wierastraße haben Hephata als Ziel.

Hessen Mobil unterstrich auf HNA-Anfrage, dass „der neu gebaute Zubringer als Ersatz, nicht als Ergänzung für die überörtliche Anbindung von Treysa in Richtung Gilserberg gilt. Ziel ist die Verlagerung des Verkehrs von der Sachsenhäuser Straße auf die neu gebaute Bundesstraße.“ Man habe entschieden, dass für den Binnenverkehr die Gemeindestraße auf eine Breite von 4,75 Meter gebaut beziehungsweise zurückgebaut wird, zur „Entschärfung möglicher Begegnungsfälle“ gebe Ausweichen. Eine Einbahnregelung ist laut Hessen Mobil nicht geplant.

Üppig hat die Behörde den Platz für Fußgänger bemessen, der Gehweg hat beziehungsweise erhält eine Breite von 1,50 Metern, „was den im Diakoniezentrum Hephata lebenden und arbeitenden Menschen sicher zu Gute kommt“.

Freigabe Ende Mai

Bis Ende Mai sollen die Sachsenhäuser Straße durch die Unterführung zur Florshainer Straße frei gegeben werden. Die Winterpause sei der Grund für die noch bestehende Sperrung oberhalb Hephatas.

Lösung für Pilger

Gefeilt wird noch an der Lösung für die durch den Zubringer abgetrennten Pilgerwege. Laut Hessen Mobil könnte die künftige Wegführung über den geplanten Radweg zwischen Treysa und Wiera verlaufen. (aqu)

Quelle: HNA

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