50-Jährige aus dem Landkreis Kassel berichtete per Telefon

Technischer Defekt: IC schmorte in der Hitze zwischen Fulda und Kassel

Melsungen. Ein IC der Deutschen Bahn stand am Montagmittag zwischen Fulda und Kassel. Mehr als eineinhalb Stunden tat sich sich nichts. Die Klimaanlage des Schnellzugs funktionierte ebenfalls nicht, berichtete eine 50-jährige Stewardess aus dem Landkreis Kassel.

Der Vater der Frau hatte die HNA angerufen und von dem Vorfall berichtet. Die Fenster ließen sich öffnen und die Zugbegleiter hätten Wasser verteilt, berichtete die 50-Jährige kurz darauf am Telefon. Die Situation sei aber dennoch sehr unangenehm für die vielen Fahrgäste.

Die Klimaanlage lief nicht, da der Triebwagen abgekoppelt werden musste, bestätigt eine Sprecherin der Bahn. Dieser versorge die Wagen mit Strom. Ursprünglich hatte es in einer Durchsage geheißen, der Zug sollte im Schritttempo zurück nach Fulda fahren.

Die 50-Jährige, die ihren Namen nicht nennen wollte, war um 10.22 in Frankfurt Uhr in den Zug gestiegen und hätte gegen 12 Uhr in Kassel-Wilhelmshöhe ankommen sollen. Ein Wagen des Zugverbunds war allerdings defekt und musste bei Körle abgekoppelt werden. Bei dem Zug handelte es sich um den IC 2170 nach Westerland. Nicht, wie zunächst gemeldet, um einen ICE.

Der Artikel wurde aktualisiert um 15.15 Uhr

Eine Sprecherin der Bahn korrigierte gegen 15 Uhr zuvor getätigte Aussagen. Demnach seien keine Passagiere nach Fulda gebracht worden – alle Zuggäste warteten auf die Weiterfahrt in Richtung Sylt. Etwa zehn nachfolgende Züge hätten wegen der Panne Verspätung erlitten. Für den IC 2170 ging es erst nach etwa 160 Minuten weiter. Der Zug setzte seine Fahrt gegen 14.30 Uhr fort.

Alle Passagiere mussten warten, bis der defekte Wagen aus dem Zugverbund getrennt werden konnte. "Wir bedauern den Zwischenfall sehr", hieß es von der Bahnsprecherin. Der Stopp und der Ausfall der Klimaanlage seien sehr ärgerlich für die Bahnkunden. (ddd)

Quelle: HNA

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