Gesundheitszentrum Sport und Freizeit Galerie bietet Kurzzeit-Trainingsprogramm an

Fit im schnellen Zirkel

Beim Zirkeltraining: Nele Rößler strengt sich beim Bankdrücken richtig an. Trainer Rainer Bode achtet darauf, dass sie richtig trainiert. Foto: Vorrath

Melsungen. Kurze Pause. Schnell das Gerät wechseln. Chipkarte einlegen. Schon geht das Licht in der Säule wieder an und das Training weiter. Zirkeltraining nennt sich das Programm. Sieben Stationen sind um eine Glassäule angeordnet. Eine Minute leuchtet in der wassergefüllten Säule das Licht und Luftblasen steigen auf. In dieser Zeit wird trainiert, bevor es an das nächste Gerät, die nächste Station im Zirkel geht.

Dieses Zirkeltraining ist das Herzstück des Kurzzeit-Fitnessprogramms der Sporthochschule Köln. Das Gesundheitszentrum Sport und Freizeit Galerie in Melsungen bietet das Programm an.

Training für Anfänger

„Es richtet sich an Leute, die mit dem Sport anfangen wollen und ist kostenlos“, erklärt Bernd Seitz, Inhaber des Zentrums. Ausrede Nummer eins, auf Sport zu verzichten, sei Zeitmangel. „Genau hier setzt das Programm an. Zwei mal 30 Minuten in der Woche hat jeder.“

Der erste Termin dauert aber länger als 30 Minuten. Denn der Papierkram wartet: Als Proband registrieren, Fragebogen der Studie ausfüllen, Chipkarte für die Geräte programmieren. Dann geht es zum Einstiegstest. Trainer Rainer Bode erklärt: „Wir machen vor und nach dem Programm einen Krafttest, um feststellen zu können, was das Training gebracht hat.“ Der Test besteht aus Rudern und Beinpresse. Die Gewichte beider Übungen werden dem Leistungsvermögen des Probanden angepasst. Dann heißt es erst rudern und danach pressen bis nichts mehr geht.

Die zehn Minuten Aufwärmen auf dem stationären Fahrrad vergehen wie im Flug. Dann geht es in den Zirkel. 20 Minuten bleiben für die sieben Stationen.

Mit dem Rudern geht es los

Los geht es beim Rudern. Die Einstellung des Geräts auf die richtige Körpergröße ist einfach: Chipkarte einstecken und alles geht automatisch. Nur trainieren muss man selbst. Die Geräte sind effektiv. Beim Rudern muss das Gewicht nicht nur gezogen, sondern in der Gegenbewegung auch gedrückt werden. Eine Minute lang.

Es folgt Bankdrücken. Allerdings im Sitzen. Das Gerät funktioniert wie das Rudern, nur dass man erst drückt und dann zieht. Dann heißt es vier Minuten laufen auf dem Stepper. Das Brusttraining am Butterfly geht dann wieder im Sitzen. Auch das dauert eine Minute, genau wie die beiden Übungen für den Rücken, die folgen. Zum Schluss noch vier Minuten Fahrrad fahren. Dann ist der Zirkel fertig.

In den 30 Minuten Training kommt man schon ins Schwitzen. Übermäßig anstrengend ist es dank angepassten Gewichten nicht. Perfekt für Einsteiger. Wenn die Registrierung am Anfang überstanden ist, dauert das eigentliche Training tatsächlich nur 30 Minuten. Zeit, die sich lohnt.

Von Nele Rössler und Jonathan Vorrath

Quelle: HNA

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