Vier Angebote für Breitbandversorgung werden derzeit von der Gemeinde geprüft

Schnelles Internet für Edermünde

Besse . Endlich hat die Gemeinde Edermünde die Qual der Wahl. Vier Unternehmen haben Angebote für die Breitbandversorgung (schnelles Internet) in Besse vorgelegt.

"Alle vier sind geeignet, die Situation im Sinne der Gemeinde zu verbessern", sagt Bürgermeister Karl-Heinz Färber. Eine Anforderung in der Ausschreibung war unter anderem eine Bandbreite von 6000 bis zu 16000 kbit/s für die Nutzer bereitzustellen. Die Angebote werden derzeit noch geprüft.

Eine solche Bandbreite ermöglicht es mehreren Nutzern in einem Haushalt gleichzeitig, datenintensive Anwendungen über das Internet zu nutzen. Dazu gehörten Videostreams, aufwendige Computerspiele und das Herunterladen großer Datenmengen.

Für den Empfang hochauflösenden Fernsehens (HD) werden Bandbreiten von mehr als 25000 kbit/s empfohlen, heißt es von den Anbietern der Sender. Im Mai könne bekannt gegeben werden, für welches Angebot man sich entschieden habe, sagt Färber. Erst dann stehe auch fest, welche Bandbreite zu welchem Preis tatsächlich angeboten werden könne.

"Wir wollen jetzt eine zukunftsträchtige Entscheidung treffen und nicht in zwei Jahren dieselben Schwierigkeiten haben", sagt Färber.

Im Haushalt der Gemeinde stünden maximal 70000 Euro zur Verfügung, um sich am Ausbau der nötigen Infrastruktur zu beteiligen, sagt Färber. Dieses Geld werde reichen, sagte der Bürgermeister nach Überprüfung der Angebote.

Über eine Landesbank wolle die Gemeinde Zuschüsse nutzen, um den Ausbau zu realisieren. "Ein Kriterium bei der Auswahl des richtigen Angebots ist auch, Anspruch auf Fördergeld zu haben", sagt Färber. Noch in diesem Sommer werden die 1500 Haushalte in Besse auf das schnelle Internet zugreifen können. "Es wird wohl aber erst nach den Sommerferien soweit sein", vermutet Färber.

Derzeit laufen in der Gemeinde außerdem Recherchen, die Anbindung in anderen Ortsteilen ebenfalls zu verbessern. Besonders konzentriere man sich auf das Gewerbegebiet.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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