Konzert der Concordia und Second Hands voll besetzt

Schöne Töne verzaubern in der Breunaer Kirche

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Die Kirche mit Musik gefüllt: Die Chöre Concordia Breuna und die Second Hands begeisterte mit ihren Schöne Töne-Konzert.

Breuna. Eine vollbesetzte Breunaer Kirche wartete auf schöne Töne und - bekam sie auch zu hören. Das vorweihnachtliche Konzert der Concordia Breuna und der Second Hands, lange vorbereitet, wurde ein voller Erfolg.

Das bestätigten die vielen Zuhörer, die in der Kirche kaum alle einen Sitzplatz fanden. Es war für jeden etwas dabei, für den Klassik-Fan wie für den Liebhaber zeitgenössischer Melodien. Unterstützt wurden die beiden Chöre vom Pianisten Christoph Knatz, der in gewohnt souveräner Art die Chöre begleitete und das alte Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“ auf der Orgel in Szene setzte. Mit volltönendem Taizé Gesang begann das Konzert. Die Concordia setzte nachdenkliche Akzente mit Eichendorffs „Abschied vom Walde - o Täler weit, o Höhen“ und „Die Uhr“. Weihnachtlich wurde es mit „Inmitten der Nacht, Kindelwiegen und Weihnacht in Waldkirchlein“. Die Second Hands waren trendig mit „Carol of the bells, dem Weihnachtslied aus drei Haselnüsse für Aschenbrödel und dem Hallelujah von Leonard Cohen“.

Zwischendurch gab es schwungvolle Gospelmusik: „Swing low“ und „This litttle light of mine“. Ein Quartett aus den Reihen der Sänger ließ das wunderschöne Wiegenlied von Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“ hören, ebenso das alte Weihnachtslied aus dem 16. Jahrhundert „Es ist ein Ros entsprungen“. Die Chorleiterinnen Yvonne Schmidt-Volkwein und Ronja Reinhard verkündigten musikalisch „Große Freude“ und Yvonne Schmidt-Volkwein besang anspruchsvoll „Die Hirten“ von Peter Cornelius. Das moderne „Run“ von vier Sängerinnen gefiel mit viel Gefühl und letztendlich kamen wieder alle Chöre zusammen mit dem „Laudate dominum“ von Mozart und Ronja Reinhard mit Soloeinlage. Nach dem knapp zweistündigen Konzert waren die Besucher in die Alte Schule zu Glühwein, Imbiss essen und zum Resümieren eingeladen. Von diesem Angebot wurde rege Gebrauch gemacht. Die Sänger hoffen, bei so viel Lob vielleicht auch den einen oder anderen Interessierten für das gemeinsame Musizieren gewinnen zu können. (red/ewa)

Quelle: HNA

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