Reservisten-Schützen aus der Region dominierten die Bundesmeisterschaft in Lüneburg

Sie schossen fast alle Pokale ab

Erfolgreiche Reservisten-Schützen: von links Michael Hölzel, Ronny Briers, Hans Eckhard Wiegand und Gernold Nau. Foto: privat

Immichenhain. So erfolgreich waren die heimischen Reservisten-Schützen noch nie: Bei der Bundesmeisterschaft holte das Team Hessen in der Gesamtwertung aller Disziplinen Platz 1, und auch bei den Einzelschützen gewann ein heimischer Reservist den Titel. „Das hat es noch nie gegeben“, sagte Norbert Miltz aus Immichenhain.

Miltz ist Landesbeauftragter der Schießsport-Reservisten. Und er leitet die Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Schießsport in Immichenhain. Dort trainieren die erfolgreichen Schützen einmal im Monat. Die zweite monatliche Trainingseinheit absolvieren sie auf der Standortschießanlage in Schwarzenborn.

Und das ist laut Miltz eines der Erfolgsrezepte für das sehr gute Abschneiden bei der Bundesmeisterschaft 2011, die in Lüneburg ausgetragen wurde. „Unsere Schützen können sich so akribisch auf die Wettkämpfe vorbereiten“, sagt Miltz, „und speziell in Schwarzenborn das Schießen aus 200 bis 300 Meter Entfernung üben.“

„Eine schlagkräftige Truppe“

Die erfolgreichen Schützen waren Gernold Nau (Amöneburg), Michael Hölzel (Fulda), Hans Eckard Wiegand (Leimbach) und Ronny Briers (Haiger). „Das ist eine gute, schlagkräftige Truppe“, sagte Norbert Miltz. Die hessische Mannschaft hat die Bundesmeisterschaft dominiert: Dienstpistole, halbautomatisches Sportgewehr und Militär-Repetiergewehr – dreimal ging der Sieg an Team Hessen.

In den Einzeldisziplinen siegte Gernold Nau beim Halbautomatischen Sportgewehr, Militär-Repetiergewehr; bei der Dienstpistole wurde er Zweiter. Den Titel Zielfernrohrgewehr sicherte sich Michael Hölzel. Im Landesverband Hessen gibt es 11 000 Mitglieder, davon sind 3000 Schützen. Sie werden von Norbert Miltz aus Immichenhain betreut. (ciß)

Quelle: HNA

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