Für 300 Grundschulkinder: Kindertheater Lakupaka war zu Gast in der Treysaer Festhalle

Vom schrägen Küken zum stolzen Adler

Treysa. 300 Grundschulkinder der ersten und zweiten Klassen lernten am Mittwochvormittag in der Treysaer Festhalle Alfred im Stroh kennen. Dort gastierte gestern das Kindertheater Lakupaka, das auf Einladung des Jugendbildungswerkes des Kreises in Kooperation mit den kommunalen Jugendpflegen Schwalmstadt und Homberg in die Schwalm gekommen war. Weitere Aufführungen für Grundschulkinder gibt es heute in Homberg. Die Theatertage beziehen sich auf das kreisweite Projekt „Gewalt geht nicht“. „Das Stück bearbeitet präventiv den Bereich Toleranz und friedliches Miteinander“, erklärte Bärbel Spohr vom Jugendbildungswerk.

Drei Schwälmer Schulen

Drei Mal brachte Günter Staniewski das nachdenkliche, aber auch heitere Stück auf die Bühne. Die jungen Zuschauer kamen aus der Eckhard-Vonholdt-Schule Treysa, der Grundschule Ziegenhain und der Brüder-Grimm-Schule Allendorf. „Alfred im Stroh“ erzählt eine Geschichte übers Anderssein: Darin wird das elternlose Küken Alfred auf einem Hühnerhof ausgebrütet. Doch bald zeigt sich, dass Alfred einfach anders ist. Er verhält sich „unhühnisch“, kann nicht krähen und sieht nicht aus wie ein Huhn. Es ist eine Geschichte, die mit einem elternlosen Ei beginnt und mit dem majestätischen Flug eines stolzen Adlers endet.

„Die Kinder sollen spielerisch erfahren, dass der Begriff normal ganz schön viel umfasst und dass jeder Mensch unterschiedlich ist. Also alle Wesen anders sind, aber dennoch einer Gemeinschaft angehören“, sagte Spohr.

Unterstützt wurde sie in der Projektplanung von Schwalmstadts Jugendpfleger Michael Schott. (zsr)

Quelle: HNA

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