41-Jähriger war mit 89,1 Prozent wiedergewählt worden

Schrecksbachs Bürgermeister Andreas Schultheis startet in zweite Amtszeit

+
Amtseinführung in Schrecksbach: Erster Beigeordneter Dr. Lothar Grabs (links) und Parlamentsvorsteher Michael Grothe (1. v.r.) gratulieren Bürgermeister Andreas Schultheis (Mitte).

Schrecksbach. Kurz und knapp gestaltete sich am 26. April die Amtseinführung von Schrecksbachs Bürgermeister Andreas Schultheis.

Für Schmunzeln sorgte im Verlauf der Feierstunde ein Ausspruch von Gemeindevorstandsmitglied Klaus Hahn: „Die Gemeinde Schrecksbach braucht einen Eisbrecher an der Spitze und wir haben einen Eisbrecher.“

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste warf Parlamentsvorsteher Michael Groth einen Blick auf Schultheis' vergangene Amtsperiode. Der Verwaltungschef habe für Schrecksbach und seine Bürger einiges erreicht, stellte Groth fest: „Der beste Beweis für die erfolgreiche Arbeit ist das Wahlergebnis.“

Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann erinnerte in seinem Grußwort ebenfalls an das gute Wahlergebnis des Schrecksbächers. Bei der Wahl im Dezember konnte der 41-Jährige bei 61,1 Prozent Wahlbeteiligung 89,1 Prozent der Stimmen erzielen. Ein Ergebnis, welches sich sehen lassen könne und für den Menschen und den Amtsinhaber spreche, so Kaufmann.

Bürgermeister als Zuschauer (v.l.): Klaus Wagner, Norbert Miltz, Heinrich Vesper, Rainer Barth und Thorsten Vaupel. 

Es sei ein besonderer Tag, sagte Neukirchens Bürgermeister Klemens Olbrich in seiner Funktion als Vertreter des Hessischen Städte- und Gemeindebunds: „Eine Wahl ist eine Stunde der Wahrheit. Da weiß man, wo man steht.“ Schrecksbachs Bürgermeister sei einzigartig, meinte Olbrich lächelnd: „Danke, dass wir Dich haben.“ Die erste Amtszeit verging wie im Fluge, sagte Andreas Schultheis in seiner Antrittsrede und fügte nachdenklich an: „Man hat immer das subjektive Gefühl nie fertig geworden zu sein.“ 

Er werde weiterhin mit den Fraktionen im Dialog bleiben, versprach der Verwaltungschef und bedankte sich bei allen Mitarbeitern und dem Gemeindevorstand für die gute Zusammenarbeit: „Die Schrecksbächer haben einen verbindlichen, aufgeschlossen und freundlichen Bürgermeister verdient. Ich werde in den kommenden sechs Jahren versuchen, dem gerecht zu werden.“

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.