Behindertenbeauftragte hatten zum Markt der Möglichkeiten eingeladen

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Junge Artisten: Der Kinderzirkus Zirkutopia - hier die Clowns Maik, Fabian und Cedrick (von links) unterhielt die Gäste in Istha.

Istha. Bis zur Gleichstellung von Behinderten in der Gesellschaft sei noch viel zu tun. Dieses Fazit zogen Wolfgang Hensel, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Wolfhagen, und sein Bad Arolser Kollege Jürgen Damm als verantwortliche Organisatoren des „Marktes der Möglichkeiten“ am Samstag im Isthaer Dorfgemeinschaftshaus.

Und so stand dann der Gedanke des gleichberechtigten Miteinanders von Behinderten und Nichtbehinderten im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung.

Arbeitswelt und Behinderung

Die von der Arbeitsgruppe nordhessischer kommunaler Behindertenbeauftragter nach der Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Istha organisierte Veranstaltung war nicht nur ein Markt der Möglichkeiten für Behinderte selbst, sondern diente auch dazu, die Öffentlichkeit über die Probleme von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu informieren und aufzuklären. Das Motto: Integration und Akzeptanz beginnen im Kopf.

Im Mittelpunkt standen in Istha die Themen Arbeitswelt und Behinderung, Bewältigung des Alltags sowie Freizeit und Reisen. Neben den vielen Informationsständen, Vorführungen sowie Angeboten zum Ausprobieren und Mitmachen rundeten der Zierenberger Kinderzirkus Zirkutopia, Christoph Oetzel am Keyboard sowie der Isthaer Posaunenchor das vielschichtige Programm unterhaltsam ab.

Wetter spielte nicht mit

Unterstützt wurden die Veranstalter zudem von den Isthaer Landfrauen und dem örtlichen Weizenkirmes-Team. Einzig das Wetter spielte am Samstag nicht mit. So mussten auf Grund des Dauerregens die vorgesehenen Außenveranstaltungen, wie das therapeutische Reiten und das Wandern mit der Joèlette des Naturparkzentrums Habichtswald ausfallen. (zih)

Von Reinhard Michl

Quelle: HNA

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