Vorführung am 2. Mai in der Gesamtschule

Schüler drehten Film über Angst

Melsungen. Ein Drehbuch schreiben, einen Film drehen ... wie macht man das eigentlich? Können wir das? ... Vor diesen Fragen standen in den vergangenen Wochen einige Schüler der Klassen 8 aH und 8 SchuB der Gesamtschule Melsungen. Ihr Werk ist am Mittwoch, 2. Mai, ab 18.30 Uhr in der Aula der Gesamtschule zu sehen. Der Eintritt ist frei

Gemeinsam mit dem Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel (Dr. Reinhard Nolle, Fabian Schmidt, Matthias Vogt) und der Evangelischen Jugend der Stadt Melsungen (Tobias Schopf) haben sie einen Film gedreht.

Aus Gerüst wurde Drehbuch

Zunächst musste jeder für sich arbeiten, jeder einzelne schrieb eine Geschichte zum vorgegebenen Thema „Angst“: eigene Erfahrungen, eigene Ängste, jeder das, was ihn am meisten bewegte. Dann begann der nächste Schritt: Innerhalb von zehn Tagen sollten ein Drehbuch und der Film entstehen. Das bedeutete, dass aus zwölf individuellen Geschichten Kernsätze herausgearbeitet werden mussten und dann – noch schwieriger – aus diesen ein Drehbuchgerüst zusammengestellt.

Aus diesem Gerüst schrieben die Schüler ein Drehbuch und setzten dieses mit Unterstützung ihrer Betreuer selbstständig um. Sie spielten ihre eigene Geschichte und filmten sie auch in Teilen selbst. Dabei bekamen sie weitere Unterstützung in und um Melsungen.

Viele Unterstützer

Unterstützt wurden sie dabei von Claudia Engelhardt (Leitende Oberschwester an der Asklepios-Klinik in Melsungen), Peter Weinberger und seinen Mitarbeitern von der Jugendherberge, die Friedhofsverwaltung, die Polizei Melsungen, Wilfried Eckert, Jürgen Schneider und Bürgermeister Dieter Runzheimer.

Claudia Buchholz, Dirk Kaiser und Astrid Neubert von der Gesamtschule Melsungen zeigen sich erfreut über den erfolgversprechenden Film von knapp 20 Minuten Länge. (bmn)

Quelle: HNA

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