Schüler aus Bad Emstal bestaunten Chinesische Mauer

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Foto an der Chinesischen Mauer: Ganz besondere Eindrücke erhielten die Schüler der Christine-Brückner-Schule Bad Emstal bei ihrem Austausch mit ihrer Partnerschule in Shanghai. Dieses Foto entstand in Peking. Foto: Privat

Erschöpft aber glücklich und um einige Erfahrungen reicher kehrten die 19 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen acht bis zehn der Christine-Brückner-Schule (CBS) von ihrem zweiwöchigen Aufenthalt in China zurück.

Bad Emstal. Der Schüleraustausch der CBS mit der Jiangqiao-Experimental-Middle-School (JEMS) in Shanghai war der dritte Besuch von Schülern der CBS in Shanghai.

Die erste Woche verbrachten die deutschen Austauschschüler in den Familien ihrer Gastgeschwister, die im Juni 2013 zu Besuch waren. Die Schüler nahmen am Familienleben teil und erhielten dadurch besondere Einblicke über das Leben und die Mentalität der Chinesen. Beeindruckt zeigten sich die Jugendlichen von der Freundlichkeit und dem Interesse, dass ihnen entgegengebracht wurde.

Grundlagen erlernt 

In der Schule nahmen sie am Regelunterricht teil, durch eigens eingerichtete Stunden lernten sie Grundlagen von Kalligraphie, Tai Chi, Tonarbeiten und der Elemente der Peking Oper kennen. Abgerundet wurde das Programm durch gemeinsame Besuche im Shanghai Museum of Science and Technology, einem „Künstlerdorf“, dem Schulgarten und dem Empfang durch die Bürgermeisterin des Stadtteils Jiangqiao. Durch die gemeinsamen Aktivitäten und Sportveranstaltungen konnten die bestehenden Freundschaften, das Verständnis und nicht zuletzt die englischen Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler beider Länder vertieft und erweitert werden.

Freundschaften vertieft 

Begleitet wurde die Gruppe von drei Lehrern der CBS sowie einer Mutter, die in einer Projektgruppe der CBS den Schüleraustausch mit China vorbereiteten und organisierten. Durch die Fortsetzung des Austauschs, der 2009 mit dem Besuch einer chinesischen Gruppe begann, wurde auch der Dialog und die Freundschaften zwischen den Lehrern vertieft.

Älteste Hauptstadt Chinas 

Die zweite Woche führte die Gruppe mit dem Bus gen Süden in die nah gelegenen Städte Hangzhou und Suzhou, die von den Chinesen gleich nach dem Paradies aufgeführt werden. Mit dem Nachtzug ging es von dort dann in die 1300 km entfernte Stadt Xi’an, die durch die Terrakotta Armee bekannt ist und als die älteste Kultur- und Hauptstadt Chinas gilt und im Lauf ihrer Geschichte Sitz von dreizehn Kaiserdynastien war.

Eine Attraktion stellte die vollständig erhaltene Stadtmauer dar, die die Gruppe auf ihrer ganzen Länge von knapp 14 km mit dem Fahrrad erkundete. Eine weitere Fahrt mit dem Nachtzug führte dann ins „nur“ 1100 km entfernte Peking, wo mit dem Besuch der verbotenen Stadt, des Sommerpalastes und der Chinesischen Mauer das Programm beendet wurde. Sprachwitzig wurde das Abschlussessen „Peking Ente“ von der Reiseleiterin mit den Worten „Ente gut - alles gut“ kommentiert. (red/nic)

Quelle: HNA

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