Gudensberger stellten in Bad Homburg ihr Projekt „Trialog der Kulturen“ vor

Schüler auf großer Bühne

Die Gudensberger zeigten einen jüdischen Tanz: GAZ-Schüler bei einem Auftritt in Bad Homburg. Foto: privat

Gudensberg. 130 Schüler aus Hessen haben in Bad Homburg ihre interkulturellen und interreligiösen Projekte vorgestellt, darunter auch die Georg-August-Zinn-Schule aus Gudensberg.

Neun hessische Schulen nehmen am Wettbewerb „Trialog der Kulturen“ der Herbert-Quandt-Stiftung teil. Die Veranstaltung in Bad Homburg war eine Art Zwischenbilanz. Dabei stellen sich die Schulen gegenseitig ihre Arbeit vor und lernen sich kennen, auch die Jury des Wettbewerbs nimmt daran teil.

Seit Beginn des Schuljahres erkunden sie unter dem Motto „Meine, deine, unsere Welt – wie gestalten wir die Zukunft?“ Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam.

Die Gudensberger Schüler zeigten einen jüdischen Tanz, bei dem sie um eine Säule wirbelten, abwechselnd in die Hände klatschten und sich dann wieder aneinander festhielten.

Anschließend spielte eine Schülerin ein türkisches Lied auf der Geige. Das musikalische Programm kam gut an. „Am besten haben mir die Proben mit den anderen gefallen“, sagt Emre. Er wisse jetzt auch viel besser, was die Religionen gemeinsam haben: „Wenn jemand einen anderen angreift, nur weil er anders ist, dann kann ich ihm jetzt erklären, dass es viel mehr Gemeinsamkeiten gibt, als er denkt.“

Seit Beginn des Schuljahres

Seit Beginn des Schuljahres lernen Zinn-Schüler verschiedener Jahrgänge und Schulformen in ihrem Projekt „Komm zeig mir deine Welt“ Judentum, Christentum und Islam näher kennen. Dabei besprechen sie geschichtliche Ereignisse, religiöse Feste und Erzählungen verschiedener Kulturen. Auch stufenübergreifend wird dabei gearbeitet. (red)

Quelle: HNA

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