Homberger Schüler zeigen Musical „Schule der Träume“

+
Bei den Proben: Die Dritt- und Viertklässler, darunter auch Thorben Utpatel (vorne rechts), üben in der Turnhalle für die Aufführungen des Musicals „Schule der Träume“.

Homberg. Reich und berühmt werden. Das verspricht die Schule der Träume. Wie hart aber die Aufnahmeprüfung ist, das zeigen 22 Dritt- und Viertklässler der Stellbergschule in Homberg.

Die Aufführung ist am Donnerstag, 16. Juli, in der Turnhalle (Rudolf-Harbig-Straße 2).Los geht das Musical um 19 Uhr.

Seit einem Jahr üben die Schüler das Musical von Anette Schreiber ein. „Es ist an Deutschland sucht den Superstar angelehnt“, erklärt Schulleiterin Birgit Kieburg, die das Stück am Klavier begleitet. Denn eine Jury, der unter anderem auch „Dietmar Bowling“ angehört, entscheidet, ob das Talent der Jüngsten für die Schule der Träume ausreicht - und dabei müssen sich die Teilnehmer auch den ein oder anderen fiesen Spruch gefallen lassen.

Der zehnjährige Thorben Utpatel spielt den jungen Jimmy, der ein berühmter Geiger werden möchte. „Um sich diesen Wunsch zu erfüllen, will Jimmy unbedingt auf diese Schule gehen“, sagt Thorben. Aber dort merken Jimmy und die anderen Kinder plötzlich, dass es im Leben viel wichtigere Dinge gibt, als reich und berühmt zu sein. „Das Ellenbogenleben auf der Schule gefällt den Kindern nämlich gar nicht“, verrät Kieburg.

Endlich vor Publikum

Thorben freut sich schon darauf, das Musical endlich vor Publikum zu spielen. Zweimal stehen die jungen Schauspieler vor Kindern benachbarter Schulen und Kindergärten auf der Bühne, am Donnerstag, zur Hauptaufführung, ist jeder Gast herzlich willkommen.

„Den Text für meine Rolle habe ich schnell gelernt“, sagt Thorben. „Das war ganz einfach, denn so viel sage ich gar nicht.“

Über eine Stunde dauert das Musical „Schule der Träume“, in einer Pause versorgt der WPU-Kurs „Kochen“ die Zuschauer mit Snacks und Getränken.

Von Carolin Hartung

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare