Schüleraustausch: Mädchen und Jungen aus Dreux zu Gast bei Familien in der Schwalm

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Die französischen Schüler wurden am letzten Tag ihres Aufenthalts in Melsungen von Bürgermeister Dieter Runzheimer (rechts) empfangen.

Melsungen. Neun Tage waren die 36 fanzösischen Jungen und Mädchen aus dem über 800 Kilometer entfernten Dreux in der Partnerstadt Melsungen.

Die 36-köpfige Gruppe war in Familien in der Bartenwetzerstadt, aber auch in Guxhagen und Spangenberg untergebracht, wo sie jeweils auch die Schulen besuchten.

Am Freitag wurde die Melsunger Gruppe von Bürgermeister Dieter Runzheimer im Rathaus empfangen. Die zumeist 15-Jährigen aus Melsungens französischer Partnerstadt reisen am 1. April wieder mit dem Bus ab.

Einige der Jungen und Mädchen hatten schon einmal die weite Reise nach Nordhessen angetreten. „Viele sind aber das erste Mal hier“, erklärte Dr. Joachim Sturm, der sich als Lehrer und Mitglied des Melsunger Partnerschaftsvereins seit Jahren für den Schüleraustausch einsetzt.

Hatten sich in der Vergangenheit zwei französische Schulen, das Lycée Rotrou und das Institut St. Pierre daran beteiligt, so macht das Lycée Rotrou erstmals nicht mehr mit Sturm: „Das liegt daran, dass sich von dieser Schule keine Lehrer bereit erklärt haben, die Schüler nach Deutschland zu begleiten. Wir hoffen sehr, dass dies nur vorübergehend ist.“

Dafür ist diesmal der Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Pierre mitgefahren. Er würde gerne die Kontakte zwischen Schülern und Familien intensivieren, „ein Gedanke, der auch aus unserer Sicht sehr erfolgreich sein könnte“, so Sturm.

Für die Jugendlichen aus Dreux waren es jedenfalls interessante Tage: Drei Tage waren für Ausflüge nach Frankfurt, Erfurt und ins Mathematikum in Gießen reserviert, drei Tag hatten sie Gelegenheit, den gewohnten französischen Schulalltag mit dem deutschen zu vergleichen. (bmn)

Quelle: HNA

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