Der Gudensberger Traditionsverein arbeitet mit der Stadtjugendpflege zusammen

Schützen wollen die Jugend

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Ein uneinheitliches Trefferbild: Sarah aus dem Städtchen Grabow in Mecklenburg-Vorpommern war mit einigen Jugendlichen kürzlich im Gudensberger Schützenhaus zu Gast. Interesse am Schießsport gebe es bei jungen Leuten, sagt die Jugendpflegerin.

Gudensberg. Seit fast 400 Jahren gibt es den Schützenverein 1627 in Gudensberg, und noch verfügt er über eine stolze Mitgliederzahl von 220 Männern und Frauen. Doch auch bei den Schützen gibt es Nachwuchs-Probleme.

Gleichzeitig sucht die kommunale Stadtjugendpflege mit den örtlichen Vereinen engeren Kontakt und will gemeinsame Projekte auf die Beine stellen, wie es bereits im vergangenen Jahr mit dem Bulldog-Club Nordhessen umgesetzt wurde.

2013 stehen nunmehr Kooperationen mit dem Schützenverein und dem Spielmanns- und Fanfarenzug Gudensberg auf dem Programm. eingegangen werden. So ist zum Beispiel ein Trommelworkshop für junge Leute geplant.

Der Schützenverein möchte eine neue Jugendgruppe aufbauen. "Das Interesse an dem Sport ist bei Jugendlichen vorhanden", weiß Gudensbergs Jugendpflegerin Carola Kitzinger, die schon mit Gudensberger Jugendlichen das Schützenhaus und die Schießanlagen am Lamsberg besucht hat.

Pädagogische Fachkraft gesucht

Um interessierte junge Leute auch richtig betreuen zu können, sucht der Traditionsverein ab sofort einen speziellen Nachwuchsbetreuer. "Die sportliche Seite des Trainings können wir mit unseren Schützen abdecken, aber für die pädagogische Betreuung der Jugendlichen brauchen wir einen Fachmann", sagt Günter Hempel, 1. Vorsitzender des Vereins.

Geplant ist, dass zunächst eine Gruppe von maximal zehn Jugendlichen Gelegenheit bekommt, einmal pro Woche für etwa 1,5 Stunden in der Schießanlage am Lamsberg trainiert. Die Arbeit als Nachwuchsbetreuer wird vom Verein vergütet.

Wer sich für ein solches Engagement interessiert, kann sich melden bei Günter Hempel, Tel. 05603/ 3016 oder Carola Kitzinger, Tel. 05603/ 911775 melden. (red)

Quelle: HNA

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