Neue Trainingsmöglichkeiten

Schützenverein Albshausen hat eine mobile Schießanlage

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Stolz auf ideale Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten: Jens Erler, Vorsitzender des Schützenvereins Albshausen, zeigt den neuen Luftgewehr-Schießstand.

Albshausen. Jens Erler, erster Vorsitzender des Schützenvereins Albshausen 1925, steht im Saal des neuen Dorfgemeinschaftshauses und strahlt: "Wir haben jetzt ideale Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten."

Die verdanken die Schützen nicht nur dem im Dezember eingeweihten schmucken Gemeinschaftshaus, sondern auch einem neuen Luftgewehr-Schießstand mit acht Bahnen. Der kann innerhalb von 20 Minuten auf- und abgebaut werden.

3500 Euro hat der Schützenverein investiert. Unterstützt wurde er dabei von Spendern. Als die Schützen hörten, dass sie den Saal nutzen dürfen, wenn die Schießanlage abgebaut werden kann, "haben wir erst mal geschluckt", sagt Erler. Man setzte sich zusammen und beriet, wie man das speziell für den Saal lösen kann. Für das Albshäuser Gemeinschaftshaus wurde der Schießstand von einer Dörnhagener Firma maßgeschneidert.

Seit 1998 gibt es in dem 420 Einwohner-Dorf keine Gaststätte mehr. Dennoch konnten die Schützen ihren Sport weiter im Keller des Gasthauses Reinbold ausüben. Nunmehr nutzen sie zusammen mit der Feuerwehr und dem Gesangverein das Dorfgemeinschaftshaus.

46 Mitglieder

46 Mitglieder hat der Schützenverein jetzt, sieben davon sind Jugendliche. Von den zwei Mannschaften mit zwölf Schützen ist eine in die Grundklasse 1 aufgestiegen. "Es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass wir solch eine gute Mannschaft haben", freut sich Erler über die Leistungen der Schützen im Alter zwischen 21 und 40 Jahren. Die Senioren schießen in der Kreisklasse. Ziel sei, die Grundklasse zu halten.

Geschossen wird mit dem Luftgewehr. Vor eineinhalb bis zwei Jahren hatten Jugendliche mal mit der Pistole angefangen, die aber war ihnen "zu zitterig", sagt Erler. Sie blieben beim Luftgewehr.

Waren es vor einem Jahr nur zwei Jugendliche, so sind es jetzt schon sieben. Tendenz steigend. "Das ist super", sagt Erler, es gibt nichts Besseres als Nachwuchs. Ziel sei, aus dem Nachwuchs eine dritte Mannschaft zu bilden.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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