Über 500 Teilnehmer

Schul-Triathlon in Wolfhagen: Gemeinsam zum Ziel

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Auf die Plätze, fertig, los: Die Athleten bringen sich kurz vor dem Start in Position. 

Wolfhagen. Beim diesjährigen Team-Triathlon in Wolfhagen bewiesen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, dass sie sportlich viel drauf haben.

 „Das ist gelebte Inklusion“, sagt auch Mitorganisator Heiko Weiershäuser. Ob laufen, Rad fahren oder schwimmen – in verschiedenen Disziplinen gingen die jungen Sportler am Freitag im Liemecke-Stadion an den Start.

Los ging es zunächst mit einem anstrengenden 800-Meter-Lauf direkt im Wolfhager Stadion gefolgt von dem Rundkurs „An der Liemecke“, den die Radfahrer absolvierten. Trotz der kühlen Temperaturen wagten sich die Schüler in der darauffolgenden Runde in das Becken des Wolfhager Freibades. Dabei hatten sie eine Strecke von 400 Meter zu überwinden.

Gute Vorbereitung

„Ich war beim Laufen dabei und bin sogar Zweiter geworden“, freute sich der 16-jährige Justin Orth von der Herwig-Blankertz-Schule. Auch der 16-jährige Marius Bock, der die Wilhelm-Filchner-Schule besucht, hat sich auf den Triathlon gut vorbereitet: „Um hier an den Start gehen zu können, bin ich mehr mit dem Fahrrad unterwegs gewesen.“

In diesem Jahr erzielte der Schul-Triathlon sogar einen Teilnehmerrekord. Nachdem die drei Gründerinnen Celina Weiershäuser, Lisa Fuhr und Lara Meyer sich im vergangenen Jahr über 300 Sportler freuten, nahmen in diesem Jahr sogar insgesamt 528 Kinder und Jugendliche teil. „Dass sich diesmal so viel mehr Menschen angemeldet haben, ist wirklich toll. Durch die 170 Teams hatten wir mehr zu organisieren. Dadurch war es schon stressiger“, sagte die 15-jährige Lisa Fuhr, die die Wilhelm-Filchner-Schule besucht.

Inklusion im Fokus

Schafften den Rundkurs mit dem Rad: Die Teilnehmer, die bereits sehnsüchtig auf das Startzeichen warten. 

Anders als bei vielen Sportveranstaltungen ging es beim Schul-Triathlon nicht nur ums Gewinnen: Vor allem der integrative Charakter stand im Mittelpunkt. Denn die einzelnen Teams bestanden aus Flüchtlingen, Deutschen sowie Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. „Unser Ziel war es, dass verschiedene Menschen in den einzelnen Teams zusammenkommen und dabei gemeinsam Sport treiben“, so Weiershäuser. 

Unterstützt wurde die Sportveranstaltung unter anderem vom VfL Wolfhagen, den Sportlehrern der Wilhelm-Filchner-Schule, der Stadt Wolfhagen und dem Förderverein des Freizeitbades. Die Schirmherrschaft übernahm in diesem Jahr die Vize-Landrätin Susanne Selbert.

Quelle: HNA

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