Im Ruhestand will Rolf-Ernst Römer auf Reisen gehen und sich als Regisseur betätigen

Schulamtsdirektor verabschiedet sich

Rolf-Ernst Römer

Schwalm-Eder. Der Melsunger Gymnasiallehrer und Schulrat Rolf-Ernst Römer ist in den Ruhestand eingetreten. Geboren 1947 in Arolsen, damals noch ohne Bad, besuchte er dort die Volksschule und das Christian-Rauch-Gymnasium und legte das Abitur 1966 am Kasseler Wilhelmsgymnasium ab.

Das Interesse an der englischen Sprache bestimmte beim Studium in Marburg und in Bristol die Wahlfächer für das angestrebte Lehramt an Gymnasien. Neben Englisch studierte Rolf-Ernst Römer Politik. Berufliche Stationen waren ab 1973 die Gesamtschule Nidderau, das Abendgymnasium in Frankfurt und die Gesamtschule Melsungen. Mit seiner Frau wohnt Rolf-Ernst Römer seither in Melsungen

Seit 1980 ist er Oberstudienrat und Leiter des Gymnasialzweiges, im Jahr 2000 wurde er zum Schulamtsdirektor in Fritzlar für den Grund-, Haupt- und Realschulbereich ernannt. Rolf-Ernst Römer betreute auch europäische Schulpartnerschaftsprojekte und leitete Lehrgänge des Hessischen Instituts für Lehrerfortbildung im Fach Englisch. Verkehrserziehung war sein Thema, außerdem der Schulsport, das Gesamtschulwesen und Ganztagsangebote an Schulen.

Rolf-Ernst Römer war als einer der ersten Schulinspektoren in Hessen aktiv. Seinen Arbeitsschwerpunkt sah er im Austausch mit den Schulleitern in der Schwälmer Region. Der Schulrat durchlebte manch schlaflose Nacht, wenn es um die Folgen des Einwohnerrückgangs ging oder Schulschließungen anstanden.

Innerhalb seines Kollegenkreises im Schulamt Fritzlar war Römer aufgrund seiner kompetenten, hilfsbereiten und von Humor geprägten Zusammenarbeit sehr beliebt, heißt es aus dem Schulamt.

Rolf-Ernst Römer ist Regisseur des Schwarzenberg-Theaters. Künftig hat er Zeit für Hobbys wie Reisen, Schwimmen und Radeln, für seine Töchter und Enkel. Als Ruheständler wird er sich mit dem Thema befassen, das seinen Berufsalltag bestimmte: der Bildung von Jugendlichen.

Bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit in Bildungsprojekten der Evangelischen Landeskirche kommt sein Hobby Reisen nicht zu kurz. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare