Hilfe für Langzeitarbeitslose wird ausgeweitet – zwei zusätzliche Mitarbeiter für Beratungsstellen

Schulden erschweren Rückkehr in Beruf

Schwalm-Eder. Die Versuche, Langzeitarbeitslosen wieder eine berufliche Perspektive zu bieten, scheitern oft an der Überschuldung der Menschen. Aus einem Programm des Europäischen Sozialfonds hat der Landkreis jetzt 226 000 Euro erhalten, die unter anderem eingesetzt werden sollen, um bei der Schuldenregulierung zu helfen. Weitere 70 000 Euro stellt der Schwalm-Eder-Kreis selbst zur Verfügung, wie aus einer Pressemitteilung hervor geht.

Das Geld soll für zwei zusätzliche Mitarbeiter in den beiden Schuldnerberatungen im Landkreis (Arbeiterwohlfahrt Homberg und Verbraucherzentrale Borken) eingesetzt werden.

Unterstützt wird auch der Verein Starthilfe in Homberg. Dort erhalten Langzeitarbeitslose eine praxisnahe Weiterbildung, sozialpädagogische Betreuung und Sprachunterricht. Diese Angebote gebe es schon seit vielen Jahren, mit zum Teil hohen Vermittlungsquoten, heißt es in einer Pressemitteilung. Vor allem bei älteren Menschen und bei Migranten gebe es Probleme bei der Eingliederung ins Berufsleben.

Bei der Schuldenregulierung gehe es um eine Haushalts- und Budgetberatung, um die Überprüfung von Forderungen, Beratung bei Zwangsvollstreckungen sowie die Existenzsicherung. Die Schuldnerberatung werde aus dem Europäischen Sozialfonds sowie mit Geld von Land Hessen und Landkreis finanziert.

Mit Spenden beteiligten sich auch die Kreissparkasse Schwalm-Eder, die Stadtsparkassen Borken, Felsberg und Schwalmstadt sowie die Raiffeisenbank Borken. (hro)

Quelle: HNA

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