Schulen im Kreisteil: „documenta ist ein Muss“

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Bei einem documenta-Workshop: (von links) Theresa Pitz, Maxi Niesing und Aygün Demircan von der Burgsitzschule.

Kreisteil Melsungen. „Wir waren begeistert von den Workshops“, sagt Sieglinde Strieder, Schulleiterin der Spangenberger Burgsitzschule. 44 Schüler haben die documenta in Kassel bereits besucht, weitere werden folgen. Auch viele andere Schulen aus dem Kreisteil besuchen die Weltkunstausstellung.

"Wir wollen den Schülern die Möglichkeit geben, sich mit der Ausstellung auseinanderzusetzen und sich ihr eigenes Urteil zu bilden", erklärt Strieder.

Für die Melsunger Geschwister-Scholl-Schule hatte Kunstlehrerin Kathrin Rost sogar einen gemeinsamen Besuch der derzeit rund 400 Schüler organisiert. In verschiedenen Gruppen haben die Jugendlichen die Ausstellung teilweise mit den „Worldly Companions“ und teilweise mit Aufgabenstellungen erkunden. Hinterher sollen die Eindrücke, die die Schüler sammelten, in der Schule aufgearbeitet werden.

Dr. Reinhard Köhler, Leiter der Geschwister-Scholl-Schule sagt: „Wenn man so etwas wie die documenta vor der Tür hat, muss man die Gelegenheit auch nutzen.“ Dass eine ganze Schule gleichzeitig die documenta besucht, das gibt es kein zweites Mal im Kreisteil, aber dennoch unterstützen die meisten Schulen einen Besuch einzelner Klassen und Gruppen auf der Weltkunstschau.

Lehrer dürfen entscheiden

„Die documenta ist ein Muss“, sagt Volker Wiegand, Leiter der Melsunger Gesamtschule. Einige Klassen seien bereits dort gewesen, weitere werden die documenta im kommenden Schuljahr besuchen.

„Die documenta ist sicher eine Bereicherung für unsere Schüler“, sagt der Leiter der Melsunger Radko-Stöckl-Schule Hans Bernd Richter. Den Lehrkräften sei es freigestellt, ob sie mit ihren Klassen die Ausstellung besuchen.

Mehr in der gedruckten Ausgabe.

Von Barbara Kamisli

Quelle: HNA

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