Schulförderverein der Geschwister-Scholl-Schule feierte 20-Jähriges mit Konzert

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Neueste Anschaffung: Kürzlich konnte die Schule ihr musikalisches Ensemble mit zwei Pauken ausbauen, hier im Bild von links Reinhard Köhler, Wolfgang Landau, Petra Stransky und Ulrich Neudecker.

Melsungen. Ohne einen Schulförderverein wäre an den Schulen vieles schwieriger, manches sogar unmöglich: „Der Förderverein unterstützt zum Beispiel kulturelle Projekte der Schule. Ohne ihn wären viele Anschaffungen nicht möglich gewesen", sagt Dr. Reinhard Köhler, Schulleiter der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule.

Seit 20 Jahren gibt es den Förderverein der Schule jetzt: „Mit einem Zeitungsartikel riefen damals Dr. Ehrhart Appell und Gerd Ellenberger zur Gründung eines Fördervereins für die Geschwister-Scholl-Schule auf“, erinnert sich Ulrich Neudecker, Vorstandsmitglied des Förderkreises.

Beide waren früher Schüler der Schule. „Zum 125-jährigen Schulbestehen 1994 kamen wir auf die Idee, regelmäßige Ehemaligentreffen zu veranstalten“, sagte Appell. Damit legten sie unwissentlich den Grundstein für den Förderverein. Angefangen hat der Verein damals mit etwa 30 Mitgliedern, heute sind es mehr als 100. Zu diesen gehören Ehemalige und Eltern aktueller Schüler.

Heute, zum 20-jährigen Bestehen des Vereins, zeigt sich jedoch, dass der Verein weit mehr ist als nur eine Gelegenheit, alte Schulkameraden wiederzusehen.

Das Schaffen des Vereins ist beispielsweise zu hören: So kam am Wochenende der mit Vereinsgeld aufwändig restaurierte Flügel während des Sommerkonzerts der GSS zum Einsatz und auch die neu angeschafften Pauken wurden vom Kammerensemble der Schule eingeweiht.

Mit Liedern unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen bedankten sich die Schüler der GSS unter anderem auch für die Unterstützung des Fördervereins. Von klassischen Stücken von Brahms oder Kuhnau und aktuellen Charthits wie dem WM-Song „Auf uns“ von Andreas Bourani reichte das Spektrum bis hin zu selbstgeschriebenen Texten, die bei einem Poetry-Slam-Projekt an der Schule entstanden sind. „Konzerte wie heute Abend wären in einem solchen Rahmen ohne den Verein nicht möglich“, sagte Köhler. Neben dem musikalischen Dank kam es während des Abends auch zu regem Austausch von Geschichten und Erinnerungen unter den Mitgliedern des Vereins.

Neudecker erzählte beispielsweise von der schweren Geburt der Gründung des Vereins und von der ersten Anschaffung, die durch Mitgliedsbeiträge und Spenden erworben werden konnte: einem Visografen zur Vervielfältigung von Arbeitsblättern. „Man kann sich kaum mehr vorstellen, welche Erleichterung das war“, sagte Köhler.

Spenden gab es auch am Samstag. Der Abschlussjahrgang von 1988 überreichte dem Verein 330 Euro, die von der letzten Jahrgangsfeier übrig geblieben waren.

Obwohl die GSS besser ausgestattet sei als noch vor 20 Jahren, würden sie sich über jede Unterstützung freuen, um ihren Schülern die bestmögliche Ausbildung zu garantieren und sie in ihrer Kreativität zu unterstützen, heißt es vom Verein.

Von Natalie Schmidt

Quelle: HNA

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