Fünftklässler sammelten heimische Äpfel und drehten sie durch die Saftpresse

Schultag rund ums Obst

Was man mit Äpfeln alles machen kann, war am Büfett zu bestaunen: Appetit auf die Leckereien hatten die Fünftklässler Gabriel, Christopher, Sandra, Antonia, Lisa, Chiara, Leonie, Lena, Madeleine, Rosa und Natalie. Foto: Grugel

Melsungen. Säcke voller Äpfel standen am Dienstag auf dem Schulhof der Gesamtschule Melsungen. Die Schule hatte zusammen mit der Stadt und dem Naturschutzbund für alle Fünftklässler einen Apfeltag organisiert.

Eltern, Schüler und Lehrer machten mit. Sie sammelten Obst auf einer Streuobstwiese am Bürstoß, drehten es durch eine Saftpresse und bereiteten ein Apfel-Kuchen-Büfett vor.

Vorbereitet worden war der Apfeltag im Unterricht mit jeder Menge Informationen rund um den Apfel, berichtete Lehrerin Melanie Engelhardt. Dazu gehörten die Themen Ernährung, Natur, Nachhaltigkeit und das soziale Miteinander.

Heinrich Kirschner vom Naturschutzbund Körle warb fürs Pflanzen von Obstbäumen. Die böten 3000 Tierarten einen Lebensraum. Außerdem könnten die Besitzer der Bäume oder ihre Paten unterschiedliche Sorten wie den Boskop oder den Cox Orange zum Winter ernten, lagern und zu Saft verarbeiten.

Zusammen mit seinem Kollegen Hubert Weber zeigte der Körler Naturschützer, wie es geht. Dazu hatten sie im Bürgerbus der Gemeinde jede Menge Utensilien verstaut. Neben Bestimmungsbüchern gehörten Wannen zum Waschen der Äpfel und eine Presse dazu.

Auch die Stadt Melsungen half. Umweltbeauftragter Harald Zöller begleitete die Schüler zur Streuobstwiese am Bürstoß. Dort stehen etwa 40 bis 50 Obstbäume. Zu den Sorten am Standort gehört auch der Körler Edelapfel, den Gastarbeiter 1848 beim Bau der Eisenbahnstrecke nach Körle gebracht haben sollen, berichtete Heinrich Kirschner. (lgr)

Quelle: HNA

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