Teilnehmer eines Wandertags hörten Interessantes über Schwalmstadts Stadtgeschichte

Schutzhütte wieder tiptop

Informativer Ausflug für stadtgeschichtlich Interessierte: Gerhard Hosemann (links) beschrieb den Teilnehmern des von mehreren Institutionen organisierten Wandertags unter anderem die Vorzüge des Wanderns, hier bei einem Halt am Unterstand in der Igelsheide. Foto: privat

Schwalmstadt. Im Rahmen der Europawoche „Aktives Altern“ hatten die Europa-Union, der Knüllgebirgsverein und der Stadtgeschichtliche Arbeitskreis stadtgeschichtlich Interessierte zu einem gemeinsamen Wandertag eingeladen.

Begeistert waren die Teilnehmer neben anderem von der Schutzhütte, die der städtische Bauhof in der Igelsheide wieder aufgebaut hat. Die Schutzhütte biete Sitzplätze für eine ganze Gruppe, herrlich sei der Blick über die Skiwiese hinüber nach Frankenhain und zum Kellerwald, teilte Heinz Wagner von der Europa-Union Kreisverband Schwalm-Eder mit.

Gerhard Hosemann wies auf den Wert und den Reiz des Wanderns hin. Schautafeln, Bänke und Hütten gehörten dazu, an denen, wie er bedauerte, leider immer wieder Schäden verursacht würden.

Wasserversorgung der Stadt

Unterwegs berichteten Inge Schneider-Scholz und Bernd Raubert über die Geschichte der Wasserversorgung in der Stadt. Dabei wurde laut Mitteilung deutlich, dass die Igelsheide mit den Tiefbrunnen und dem erweiterten neuen Hochbehälter jetzt das wichtigste Versorgungs- und Schutzgebiet der Stadt sei. In die Stephanstraße schlüpfte Heinz Wagner in die Rolle des Bürgermeisters Daniel Heinrich Stephan, der 1835 als 35-jähriger Advokat erstmals gewählt wurde und 46 Jahre lang bis 1881 amtierte. Die Gestaltung der Lehmenkaute, in der schon für 1598 ein Wettschießen nachweisbar sei, und die Anpflanzung sowie Pflege von Obstbäumen waren ihm ein besonderes Anliegen. (alx)

Quelle: HNA

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