Der Geologe Dr. Gerald Näser (CDU) will als Bürgermeister ins Rathaus

Schwälmer mit Aussicht

Mit Stadtpanorama: Von seiner Terrasse aus hat Dr. Gerald Näser, Bürgermeisterkandidat der CDU, freien Blick auf die Treysaer Altstadt. Foto: Grede

Schwalmstadt. Dr. Gerald Näser setzt auf Familie. Das wird nicht nur beim Besuch im schmucken Einfamilienhaus in Treysa schnell klar. Vor dem Haus parken Fahrrädchen, der Garten gleicht einem Spielplatz, und durchs Wohnzimmer toben die Kinder.

Kindergarten und Schulen seiner Kinder hat er quasi vom Wohnzimmer aus im Blick: Schwalmgymnasium, Eckhard-Vonholdt-Schule und der Kindergarten in der Bleichwiese – das Fenster gibt den Blick auf die Treysaer Kernstadt frei. Die Näsers wohnen in der zweiten Reihe an der Friedrich-Ebert-Straße. Nachbarn sind die Großeltern und weitere Verwandte.

Familie – das ist auch das Stichwort für die zentralen Themen des dreifachen Vaters. Unter den Titel Neubaugebiet Altstadt stellt er seine Idee, aus maroder Bausubstanz wieder attraktive Bauplätze entstehen zu lassen, die auch für junge Familien zu finanzieren sind. Seine Ideen stellt er unter den Titel „familienfreundliches Wohnen“. Sorge bereiten ihm auch die rückläufigen Schülerzahlen in Schwalmstadt. Die seien nicht nur dem demografischen Wandel geschuldet, ist der Geologe überzeugt. Mehr als 100 Schwalmstädter Schüler besuchten inzwischen die Steinwaldschule in Neukirchen. Ein Zeichen dafür, dass die Stadt Schwalmstadt „als Schulstandort wieder gestärkt werden muss“.

Qualifizierte Bildung der jungen Schwalmstädter müsse von der Stadt begleitet werden. Das reiche von der Betreuung der Unter-Drei-Jährigen bis zu der Jugendlicher nach nach der Schule. Gerade Betreuung der Unter-Drei-Jährigen müsse weiter ausgebaut werden. Die Finanzierung werde die Stadt weiter belasten, ist Näser sich sicher. Soweit als möglich sollten Tagesmütter mit eingebunden werden. In seinem Wahlprogramm wird deutlich, dass er gemäß des Mottos „wer bestellt, zahlt auch“ Bund und Land in der Pflicht sieht und hartnäckig Unterstützung einfordern werde.

Aus seiner Sicht sind Wieragrund und die neue Sicherungsverwahrung nicht die zentralen Wahlkampfthemen. Die Gespräche in den Stadtteilen seien entscheidend, erklärt er. Kirchturmdenken sei nicht unbedingt etwas Negatives. „Jeder Ortsteil hat die Berechtigung, sein Gesicht zu wahren.“ Eine Möglichkeit, örtliche Identität zu schaffen, wäre es, das Programm Dorfverschönerung wieder zu aktivieren, ist er überzeugt. Ortsteildenken sei kein Widerspruch zu dem Anspruch, ein guter Schwalmstädter zu sein, sagt er.

In seinem Einfamilienhaus verbindet Näser Wohnen und Arbeiten, hier betreibt er sein Ingenieurbüro für Geologie. Im Treysaer Vereinsleben ist er fest verwurzelt, Sportliches und Kulturelles bringt er aktiv zum Beispiel in der Tischtennissparte des ESV Jahn Treysa und im Schwalmstädter Lions Club in Einklang. Aktiv ist der 48-Jährige zudem im Männergesangverein und Karnevalskomitee der Liedertafel. In der Summe ergibt das, dass sich Gerald Näser einfach als „alteingesessener Schwalmstädter“ fühlt.

www.gerald-naeser.de

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare