Schwalm-Aue: Hilfe von der Europäischen Union für Entwicklung in der Region

Bunte Bühne: Geld für einen Proberaum erhielt das Laientheater in Großenenglis aus dem EU-Förderprogramm Schwalm-Aue. Archivfoto: nh 

Schwalm-Eder. Die Bilanz der Leader-Region Schwalm-Aue sieht zur Halbzeit gut aus. „Das Geld ist gut angelegt“, sagt Regionalmanagerin Sonja Pauly.

Gemeinsam mit 35 Frauen und Männer, die Geld aus dem Fördertopf der Europäischen Union in Anspruch genommen haben, war Pauly kürzlich auf Rundreise durch die Region zwischen Wasenberg und Wabern. Fünf Projekte, die in diesem und im vergangenen Jahr gefördert wurden, standen auf der Besichtigungstour. Das Spektrum reichte vom Aufbau eines Gästehauses in Wasenberg bis zu einem Förderangebot für Kinder bis drei Jahren in Wabern.

Organisiert und koordiniert wird das Schwalm-Aue-Projekt vom Verein für Regionalentwicklung mit Sitz in Borken. Dort liefen in den vergangenen zweieinhalb Jahren zahlreiche private und öffentliche Förderanträge ein. Insgesamt 25 Projekte wurden nach Angaben der Regionalmanagerin mit 570 000 Euro unterstützt. Dabei ging es um Betriebserweiterungen, Existenzgründungen sowie um kulturelle und touristische Projekte. Gefördert wurden auch Investitionen in regenerative Energien. Insgesamt stehen im Schwalm-Aue-Projekt 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Leader-Programm, dem Förderprogramm der Europäischen Union zur Stärkung und Entwicklung des ländlichen Raums. Ein Viertel der Fördersumme, 400 000 Euro, sind für regenerative Energien reserviert. Davon wurde bislang die Hälfte investiert. Ähnlich sieht es bei der Unterstützung wirtschaftlicher Vorhaben aus. Aus diesem Topf können noch über 600 000 Euro bis 2013, dem Ende der Laufzeit, ausgegeben werden.

Ob es über das Jahr 2013 hinaus Geld für die Region Schwalm-Aue geben wird, hänge von der Europäischen Union ab, sagt Pauly. Doch noch sei Geld vorhanden, mit dem Projekte unterstützt werden können. Ende kommenden Jahres soll bei einer Tagung schon einmal Bilanz gezogen und über einen Antrag auf Fortführung gesprochen werden. (ras)

• Näheres: Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue, Tel. 05682/808-162, email: regionalentwicklung@schwalm-aue.de.

Quelle: HNA

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