113 Neugeborene mehr als im Vorjahr

Mehr Babys im Schwalm-Eder-Kreis als 2018

+
Ihr Name findet sich auch noch unter den Top 30: Matilda Novak kam am 13. Oktober im Klinikum Kassel zur Welt.

Die Zahl der Geburten im Schwalm-Eder-Kreis ist 2019 gestiegen – die 1000er-Marke wurde mit 1212 Babys erneut geknackt. Im Vorjahr wurden nur 1099 Neugeborene verzeichnet.

Das Jahr 2019 dominierten klar die Jungen. 586 Mädchen und 626 Jungen verzeichneten die Standesämter des Kreises. 706 dieser Geburten hat Alexandra Wahle vom Fritzlarer Standesamt bis zum 31. Dezember beurkundet. Diese Babys kamen alle im Hospital zum Heiligen Geist zur Welt. 

Im vergangenen Jahr waren es nur 656 Geburten gewesen. 127 der Mütter hatten ihren Wohnort auch tatsächlich im Standesamtbezirk Fritzlar, der Rest kam aus anderen Kommunen des Kreises.

Asklepios und Fritzlarer Hospital verzeichnen 1212 Geburten

Das Standesamt in Schwalmstadt beurkundete laut Standesbeamten Martin Dörr 506 Geburten in der Asklepiosklinik in Ziegenhain, welche neben dem Fritzlarer Hospital die zweite Geburtsstation im Kreis führt. Kleinere Differenzen ergeben sich stets etwa aus Überhängen des Vorjahres – denn für die Beurkundung haben Eltern drei Monate Zeit, so Wahle.

Eine Hausgeburt im Jahr 2019

„Einige Mütter bringen ihre Kinder auch außerhalb des Kreises zur Welt, nicht alle Fritzlar-Kinder sind auch hier geboren“, erklärt die Standesbeamtin und nennt ein Beispiel: Nur 28 der 129 Domstadt-Babys sind nicht in Fritzlar zur Welt gekommen.

Hausgeburten sind heutzutage eher selten, erklärt Frank Ruhland, Standesbeamter der Stadt Homberg. Immerhin eine verzeichnete er im Jahr 2019.

Domstadt-Babys haben die Nase knapp vorn

Fragt man die Einwohnermeldeämter in Schwalmstadt, Melsungen und Fritzlar, so kommt man auf 128 neue Schwalmstädter, 104 Melsunger und 129 Fritzlarer. Im Gegensatz zu Schwalmstadt verzeichnete Fritzlar sogar einen leichten Geburtenanstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Beliebteste Namen Emma und Ben

Die Spitzenreiter unter den Babynamen seien laut dem Statistischen Bundesamt deutschlandweit Emma und Ben gewesen. Auch das Schwalmstädter Standesamt bestätigt, dass Emma und Ben die beliebtesten Namen waren. In Melsungen und Fritzlar existiere eine solche Auflistung nicht.

Die Stadt Kassel meldet, Ella und Milan seien in der documenta-Stadt besonders begehrt gewesen. Laut dem Statistischen Landesamt sind die Vornamen Luca und David allerdings in Hessen weitaus beliebter als in anderen Bundesländern.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare