Schnee legte die Region fast lahm

Lastwagen behinderten den Straßenverkehr

Schwalm. Eisiger Start in die neue Woche: Schneefall und Frost sorgten am Montag dafür, dass es auf den Straßen im Altkreis Ziegenhain nur schleppend voran ging. Der Busverkehr kam ganz zum Erliegen.

Der Nordhessische Verkehrsverbund teilte mit, dass stundenweise in ganz Nordhessen keine Busse mehr fahren. Es sei nicht möglich, die Fahrgäste zuverlässig und sicher zu transportieren.

Auch im Zugverkehr kam es zu Ausfällen und Verspätungen, da Weichen eingefroren und eingeschneit waren. Ebenfalls von zahlreichen Behinderungen auf den Straßen spricht die Polizei. „Die Verkehrsteilnehmer sind vernünftig gefahren“, resümierte ein Polizeisprecher aus Schwalmstadt. Die Beamten hätten keine Unfälle mit Verletzten aufnehmen müssen.

Auf den Bundesstraßen im Altkreis kam es durch den Lasterverkehr zu Behinderungen. Die schweren Fahrzeugen bleiben an Steigungen stehen und mussten die Räumfahrzeuge abwarten.

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Schulen mussten wegen des Schneefalls nicht geschlossen werden, sagte Rainer Walenzik, stellvertretender Leiter des Schulamtes. „Die Dächer sind dicht, die Heizungen funktionieren: Damit gibt es keinen Grund, den Unterricht ausfallen zu lassen.“

Die Schwalmstädter Straßenmeisterei hatte alle Hände voll zu tun: Die Straßen seien den Witterungsverhältnissen entsprechend befahrbar, sagte Willi Kraus am Montagmittag. Mit insgesamt acht Fahrzeugen war die Straßenmeisterei auf 360 Kilometern im Einsatz. Die Räumfahrzeuge waren ab 2 Uhr unterwegs. Zuerst wurden die Bundesstraßen vom Schnee befreit.

Alltag herrschte in der Asklepios-Klinik Schwalmstadt. Die chirurgische Ambulanz hatte wegen der Glätte nicht mehr Knochenbrüche als sonst zu behandeln. Das Patientenaufkommen sei normal, teilte Regionalgeschäftsführer Dr. Dirk Fellermann mit. (cls/may/bra)

Quelle: HNA

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