Schwalmstadt stinkt's mächtig: Kampfansage gegen den Hundedreck

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Eklig und gesundheitsgefährdend: Tritt in einen Hundehaufen. Foto: Archiv

Schwalmstadt - Mit einer neuen Gefahrenabwehrverordnung will Schwalmstadt dem Problem von Hundekot im öffentlichen Raum begegnen. Das kündigte Bürgermeister Dr. Gerald Näser an.

Um das Ekelthema herrsche in der Stadt weiterhin viel Unruhe, so dass es jetzt diese Initiative der Stadtverwaltung gebe, begründete Näser.

Hundekot stellt ein Infektionsrisiko dar, zahlreiche winzige Eier von Parasiten können beispielsweise durch Schuhsohlen weit bis in Wohnungen hinein verbreitet werden. Es geht um Hundekot-Parasiten wie Spulwürmer, Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer und den Fuchsbandwurm. Jeder dritte Hund soll Träger von Darmwürmern sein.

In einem Gerichtsurteil heißt es: „Wer auf einer Spiel- und Liegewiese einen Hund abkoten lässt und den Kot nicht beseitigt, macht sich wegen umweltgefährdender Abfallbeseitigung strafbar.“

Über künftige Konsequenzen für Hundehalter, die den Kot ihrer Vierbeiner nicht aufsammeln, sagte Näser noch nichts. (aqu)

Quelle: HNA

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