Haushalt 

Schwarzenborn investiert in Feuerwehren und Grillplatz 

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Am Fuße des Knüllköpfchens: 1275 Einwohner hat Schwarzenborn. Finanziell steht Hessens kleinste Stadt, die ein eigenes Medizinisches Versorgungszentrum betreibt, nicht schlecht da.

Schwarzenborn. Das kommunale Medizinische Versorgungszentrum, die Feuerwehren, der Grillplatz Weymerod und der Bauhof stehen auf der Agenda Schwarzenborns für das Jahr 2019.

Die finanzielle Planung Hessens kleinster Stadt kann sich sehen lassen: Der Haushaltsentwurf schließt mit einem Plus von 67 000 Euro ab.

Neue Kredite müssen nicht aufgenommen werden – die Stadt hat ausreichend Geld, um Investitionen zu tätigen. Dafür sieht der Plan 270 000 Euro vor. Die Schwarzenbörner hoffen, dafür 238 000 Euro aus verschiedenen Fördertöpfen zu bekommen. Um liquide zu bleiben, ist ein Puffer in Höhe von 250 000 Euro vorgesehen.

Für die Sanierung des Bauhofs sind 70 000 Euro eingeplant. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen und bedürfen der Erneuerung und Auffrischung, so Bürgermeister Jürgen Liebermann. Am Grillplatz Weymerod sind für die Grillstation, die Toilettenanlage und das Haupthaus Sanierungsarbeiten und eventuelle Anbauarbeiten notwendig. Die Außenanlage muss verkehrssicher überarbeitet werden und Wege neu gepflastert werden. Nach einer vorsichtigen Kostenschätzung waren zunächst 25 000 Euro im aktuellen Haushalt veranschlagt worden. Für 2019 sind weitere 30 000 Euro vorgesehen.

Der Einbau einer Abgassauganlage in den Feuerwehrhäusern in Grebenhagen und Schwarzenborn wird 12 000 Euro kosten. Für Umbau und Umgestaltung des Feuerwehrhauses in der Kernstadt wegen der Auflagen des technischen Prüfdienstes des Landes Hessen veranschlagt die Stadt 20 000 Euro.

Die Grebenhagener Wehr bekommt ein neues Fahrzeug, das zum größten Teil aus Fördermitteln finanziert wird. Die Sanierung der Stadtmauern in der Hintergasse und am „Ahlen Porrhüs“ ist mit 10 000 Euro eingeplant.

Der Neubau des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) ist abgeschlossen und schlägt mit 1,1 Millionen Euro zu Buche und ist mit 200 000 Euro gefördert worden. Der Rest wurde weitestgehend über die Stadt Schwarzenborn finanziert. Die Folgekosten aus dem laufenden Betrieb in den künftigen Jahren sind entsprechend einzuplanen. Außerdem ist noch nicht abzusehen, wie sich die Personalkosten des städtischen MVZ entwickeln.

Liebermann geht davon aus, dass die Stadt den Betrieb in den nächsten Jahren unterstützen muss.

Quelle: HNA

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