Stadtwerke-Chef Rühl: „Schwarzer Tag für Deutschland“

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Martin Rühl

Wolfhagen. Die hessischen Stadtwerke machen Front gegen die längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke. Der Chef der Stadtwerke Wolfhagen, Martin Rühl, spricht angesichts der Entscheidung der Bundesregierung von einem schwarzen Tag für Deutschland.

„Das ist eine falsche Weichenstellung in Bezug auf eine starke lokale und regenerative Energieversorgung“, sagte der Stadtwerke-Geschäftsführer am Dienstag gegenüber der HNA. Mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Stadtwerke Wolfhagen, die einzigen im Landkreis Kassel, rechnet Rühl nicht.

Er denke auch nicht, dass es Auswirkungen auf Entscheidungen in der Stadtpolitik, etwa den geplanten Bürgerwindpark, geben werde.

Auch das Ziel, bis zum Jahr 2015 den in Wolfhagen verbrauchten Strom allein durch erneuerbare Energien zu erzeugen, sehe er nicht in Gefahr.

Hemmschuh

Rühl macht aber klar, dass er die Berliner Entscheidung als einen Hemmschuh für die langfristige Entwicklung regenerativer Energien betrachtet. (awe) Archivfoto: nh

Quelle: HNA

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