Alleinunfall nach Sturz

Motorradfahrer schwer verletzt

Gilserberg/Schiffelbach/Heimbach. Ein 52 Jahre alter Motorradfahrer aus Roßdorf in Niedersachsen ist am Freitag auf der Strecke zwischen Heimbach und Schiffelbach vermutlich durch einen Fahrfehler von der Straße abgekommen und gestürzt.

Er musste mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Marburg geflogen werden.

Aktualisiert um 13.35 Uhr

Der 52-Jährige war nach Angaben der zuständigen Polizeistation Schwalmstadt am Freitag gegen 13.45 Uhr in einer Gruppe von etwa zehn Motorradfahrern von Heimbach im Schwalm-Eder-Kreis kommend auf der Landesstraße 3342 in Richtung Schiffelbach unterwegs. Kurz vor Kreisgrenze zu Waldeck-Frankenberg kam er im Verlauf einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf die Bankette und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen am Oberkörper zu.

Rettungs- und Notarztwagen des DRK-Kreisverbands Frankenberg rückten zur Unfallstelle aus ebenso die Gemündener Ersthelfer. Wegen der Schwere der Verletzungen forderten die Einsatzkräfte einen Rettungshubschrauber an. Die Luftretter des ADAC-Hubschraubers Christoph 28 aus Fulda übernahmen den Einsatz und flogen den Patienten nach Marburg in die Uni-Klinik. Lebensgefahr besteht offenbar nicht. Den Schaden an der BMW gab ein Polizeibeamter mit etwa 2000 Euro an.

Der Einsatz bei dem Verkehrsunfall war für die ehrenamtlichen Kräfte des Mitte Juni angetretenen Ersthelfer-Systems aus Gemünden die bisher fünfte Anforderung, wie der Gemündener Wehrführer Thomas Weber am Freitag. Die unter dem Dach des DRK Frankenberg tätigen Ersthelfer sind der Feuerwehr angegliedert, doch nicht alle Helfer gehören auch als Aktive der Wehr an.

Sämtliche Ersthelfer haben eine medizinische Ausbildung genossen und sind über die Kernstadt und alle Ortsteile verteilt. Die Tätigkeit soll die Zeit in der Versorgung verunglückter oder akut erkrankter Menschen verkürzen und somit die Folgeerscheinungen für die Patienten zu mindern versuchen. (zsr)

www.112-magazin.de

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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